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Donnerstag, 5. Februar 2026

Kurz vor der Veröffentlichung-Die "Hexenkinder"

 


Die alte Mühle am Blautopf, einer der größten Karstquellen Deutschlands. Es ist die erste Station auf der abenteuerlichen Reise meiner Protagonistin Katherina im Jahr 1632.

In den letzten Tagen habe ich den Roman mithilfe einer lieben Kollegin soweit vorbereitet und konvertiert, dass ich ihn wahrscheinlich morgen veröffentlichen kann. (Bei Amazon und Tolino, er wird dann bei Amazon nach vier Tagen bestellbar sein, bei Tolino wohl eher.) Der Preis beläuft sich auf 3,99 Euro für das E-Book, ebenso bei Tolino. Höchstwahrscheinlich mache ich auch noch eine Preisaktion bei Facebook und Instagram.


Samstag, 24. Januar 2026

Klappentext zum historischen Roman "Hexenkinder"


 Hayingen, Süddeutschland im Jahr 1632. Als die Schweden in die Stadt einfallen,  versteckt sich die 17jährige Katherina in einer Kirche. Dort begegnet sie dem Musketier Alexander, und während ihre Welt untergeht, verliebt sie sich in ihn. Im Morgengrauen ist er verschwunden. Als sie nach Hause kommt, findet sie  das Haus abgebrannt und  die Eltern grausam getötet. Während der Beerdigung  beschuldigt ihre Nachbarin Katherinas Mutter, eine Hexe gewesen zu sein. Katherina verlässt ihren Heimatort, um den Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen .Auf ihrem Weg schließt sie sich dem schwedischen Tross an, trifft wiederholt Alexander und verliert ihn wieder.  Zu ihrem Entsetzen stellt sie fest,, dass  ihre Nachbarin inzwischen Mätresse des Täters geworden ist und sie zu verfolgen scheint.  Die Nachbarin denunziert Katherina, und nur ein Urteil der Jesuiten bewahrt sie vor der Todesstrafe. Schließlich gelangt Katherina auf ein Fuggerschloss in Wasserburg am Bodensee und erfährt, dass hier Kinder als  Hexen verbrannt werden.  Sie setzt alles daran,  einige der Kinder zu  retten. Doch sie ahnt nicht, wie gefährlich nahe sie dem Täter und der verräterischen Nachbarin gekommen ist.

Ein Roman über die Zeit großer Umbrüche, über Liebe, Verrat, Freundschaft und den unbeugsamen Willen der Menschen zu überleben

Samstag, 17. Januar 2026

Das Cover für die "Hexenkinder" ist da!

 Gestern erhielt ich von Constance (Coverboutique) mein Cover für den historischen Roman "Hexenkinder". Dazu habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen und Kolleginnen vom Montségur-Autorenforum, der größten deutschen Internetplattform für Schriftstellerìnnen, einen neuen Klappentext erstellt. Jetzt habe ich den den Roman an meinen Kindle geschickt, werde ihn ein letztes Mal überarbeiten, und dann geht er an Amazon und Tolino zur Veröffentlichung.


                                                               Klappentext:

Hayingen  im Jahr 1632.  Als die Schweden in die Stadt einfallen, versteckt sich die 17jährige Katherina in einer Kirche. Dort begegnet sie dem Musketier Alexander, und während ihre Welt untergeht, verliebt sie sich in ihn. Im Morgengrauen ist er verschwunden. Als sie nach Hause kommt, findet sie das Haus abgebrannt und ihre Eltern von dem Schweden Gunnar Erikson ermordet.  Während der Beerdigung beschuldigt ihre Nachbarin Anna Selblin Katherinas Mutter, eine Hexe gewesen zu sein. Das ist für Katherina ein Fluch, der ihre gesamte Zukunft überschattet. Sie flieht aus der Stadt, um Alexander wiederzufinden und  gelangt schließlich auf das Fuggerschloss in Wasserburg. Dort erfährt sie von den Hexenprozessen gegen zahllose Kinder. Katherina beschließt,  einige der Kinder zu retten und mit einem Boot in die Schweiz zu bringen. Doch dann erscheinen Gunnar Erikson und Anna Selblin, seine Mätresse, auf dem Plan.


Die Handlungsorte Hayingen auf der schwäbischen Alb, Blaubeuren, Ulm, Augsburg und Wasserburg am Bodensee habe ich alle mehrmals besucht und dort recherchiert, ebenso in Büchern und im Netz. Das Buch erschien im Jahr 2004 im Verlag Ulmer Manuskripte und wurde für einen Kleinverlag ordentlich verkauft. 

 


Mittwoch, 14. Februar 2018

Erntezeit und neues Leben

In grauer Vorzeit, ich habe es heute noch in den Ohren, sang die Kölner Gruppe BAB"Am Äschermittwoch is alles vorbei." Jetzt ist der Tag wieder gekommen, und die Blumenläden machen gute Geschäfte, weil auf diesen Mittwoch gleichzeitig der Valentinstag fällt. Und es ist mal wieder Zeit für eine Zwischenbilanz. Inzwischen zieht sich geradezu eine Elefantenspur von mir durchs Internet. Die dürfte aber, im Vergleich mit den Spuren anderer, eine Schmalspur sein. Die Bücher, die ich veröffentlicht habe, sind nicht verschwunden, im Gegenteil, sie breiten sich immer weiter aus. In unzähligen Shops weltweit werden sie angeboten (selbst bei Barnes&Noble in New York), täglich tauchen sie in neuen Bibliotheken auf und werden auch gelesen - leider auch von Lesern, die sich bei Umsonst-Plattformen bedienen. Ich habe alle Ideen, die ich in den letzten siebzehn, achtzehn Jahren hatte, verwirklicht. Jetzt ist irgendwie das Ende der Fahnenstange erreicht. Es kommen keine Antworten mehr, weder von Verlagen noch von Agenturen. Dafür haben sich im Virtuellen viele wertvolle Kontakte entwickelt, die genauso real sind wie die in der Wirklichkeit. Doch gab es nicht auch einmal ein Leben vor der Virtualität?

Naja, ganz draußen war ich glücklicherweise nie. Parallel zu der Parallelwelt bin ich weit herumgekommen, wie einige meiner Blogleser noch wissen werden. Das ist wiederum in das Schreiben und in die Blogbeiträge eingeflossen. Es war schon immer eine andere Welt gewesen als die der "Normalbürger", nämlich die der Literatur, der Kultur und der Natur. Ich muss nicht fasten, muss nicht auf Süßigkeiten oder das Internet verzichten, muss kein neues Leben beginnen. Statt dessen sollte ich beides besser miteinander in Einklang bringen. Durch den Hamburger Kontakt erfahre ich mehr über meine Familiengeschichte als jemals zuvor. Das ist sozusagen die Folge der Elefantenspur, die sich hinter mir herzieht. Neben dem Bücherangebot in der Welt und den Lesern wachsen auch die Besucherzahlen im Blog kontinuierlich, je nach Input.

Freitag, 15. Dezember 2017

Kleinen, feinen Verlag gefunden!

Heute fand ich eine Mail in meinem Postfach, die mir den Tag gerettet hat und endlich wieder etwas Bewegung in mein Leben als Autorin bringt. Ein kleiner, feiner E-Book-Verlag möchte alle vier Romane, deren Exposés ich hingeschickt hatte, veröffentlichen und mir im neuen Jahr dafür ein Angebot machen. Es handelt sich um einen neu bearbeiteten Roman aus dem dreißigjährigen Krieg(Backlist), um einen historischen Krimi, einen Roman, der sich auf zwei Zeitebenen in Deutschland, Venedig und Südamerika bewegt und bis in die Nazizeit zurückreicht sowie einen Schwarzwaldkrimi. Alle vier hätten nach Ansicht der Verlagsleiterin sehr gutes Verkaufspotenzial und würden auch von den Vertriebspartnern (wie Thalia, Osiander, Amazon usw.) gut aufgenommen werden. So hat diese Irrfahrt jetzt vorerst ein Ende, denn ein paar Agenturen und zwei, drei Verlage, die ich in den letzten Jahren angeschrieben hatte, wollten von einer Veröffentlichung nichts wissen. Selber machen ist natürlich immer wieder eine Möglichkeit, die mir aber inzwischen widerstrebt. Meine sieben veröffentlichten Romane standen alle mehr oder wenige lang über Jahre in den Buchhandlungen, deshalb ist die Buchhandelspräsenz jetzt nicht mehr so wichtig für mich. Wichtig ist es, gelesen zu werden. Wenn mich nicht alles täuscht, kann man die E-Books nicht nur über die Onlineshops aller Buchhandlungen bestellen, sondern sie auch gedruckt bekommen -  über Create Space oder Book on Demand. Für diejenigen, die nach wie vor lieber gedruckte Bücher lesen. (Der Vorteil bei den E-Books ist der, dass sie bei der Auslieferung nicht die Straßen verstopfen, weder durch das eigene Auto noch durch den DHL-Zustelldienst oder die Post.)

Dienstag, 18. Juni 2013

Die Köchin und der Kardinal - Kindle Edition

Heute erschienen, für Liebhaber historischer Romane: Die Köchin und der Kardinal

Klappentext: Der Fluch der Liebe



Man schreibt das Jahr 1634. Noch ist der Schwarzwald von den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verschont geblieben. Doch im September ziehen plündernde Truppen des Kaisers durchs Land. Sie verwüsten die kleine Stadt Calw, wo die junge Elisabeth mit ihrer Familie lebt. Zusammen mit ihrer Schwester Agnes wird Elisabeth von Jakob, einem Musketier, entdeckt, der ihnen zur Flucht in die Wälder verhilft. Elisabeth verliebt sich in ihn, doch ihr Weg führt sie nach Baden-Baden. Sie wird die Leibköchin des Kardinals Thomas Weltlin.

Bald schon ahnt sie, dass der Kardinal sich in sie verliebt hat. Wenig später ziehen die Truppen des Kaisers heran und belagern das Schloss. Nach einem Gemetzel entdeckt Elisabeth den schwerverwundeten Jakob und pflegt ihn heimlich in einem Gartenhaus. Ständig ist sie in Gefahr, von ihrer Schwester, dem Kardinal oder den Bediensteten entdeckt zu werden. Als Jakob wieder gesund ist, kehrt er zum kaiserlichen Tross zurück. Elisabeth tut alles dafür, einen Weg zu ihm zu finden, und gerät dabei selber in Lebensgefahr.

Montag, 8. April 2013

Entscheidung im Frühling

Küchenschellen im Botanischen Garten Tübingen
So wie gestern könnte es gerade weitergehen! Nach sieben Monaten Winter, Kälte und trüber Dunkelheit kam endlich wieder die Sonne raus und vor allem kommen jetzt mit Macht die Blumen! In Tübingen und in Ludwigsburg, unter einem strahlend blauen Himmel, habe ich eine Entscheidung getroffen: Ich will mich nicht entscheiden, ob ich künftig selbst publiziere oder weiter von den Verlagen abhängig sein will. Ich mache das auch nicht abhängig von den Verkaufszahlen, die demnächst kommen. Ich möchte einfach mehr vom Leben haben, mich nicht mehr so anstrengen, nicht vermarkten müssen, mich mit technischen und verkaufsstrategischen Problemen herumschlagen, sondern schreiben, was mir Spaß macht und damit tun, was mir gefällt! Genießen und die Welt auf mich wirken, mich inspirieren lassen.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Mein erstes (eigentlich zweites) E-Book!

Zu meiner Freude habe ich heute vom Verlag Ulmer Manuskripte die Mitteilung erhalten, dass mein E-Book "Aufbruch nach Blaubeuren" schon online ist, zu bestellen bei Amazon und schon mit einem Verkaufsrang!
Es gibt eine umfangreiche Vorschau dazu. Beim E-Book von "Die Hure und der Mönch" habe ich nie einen Verkaufsrang gesehen. Wahrscheinlich liegt es, wie vermutet, am Preis - 7,99 versus 4,94, das ist etwas mehr als die Hälfte. Oder vielleicht daran, dass es inzwischen auf mindestens zehn kostenlosen Portalen downgeloaded werden kann, Tendenz steigend? Unter uns gesagt, ich schaue auch nach dem Preis und kaufe mir schon lange keine teuren Bücher mehr (das letzte war"Imperium von Christian Kracht) Unsere Buchhandlung macht gerade eine Sonderaktion, und so habe ich für wenig Geld heute die "Phantastischen Erzählungen" von Iwan Turgenjew" und den Robinson Crusoe erstanden. Kürzlich kam nämlich bei Terra X ein Bericht über die Robinson-Insel im Pazifik. Jetzt wünsche ich unserem E-Book einen guten Start!

Zu den Urheberrechtsdebatten siehe Juli Zeh: Reich mir mal das E-Book rüber!

Derweil habe ich in den letzten Tagen den biografischen Roman "Eduad Mörike. Ein Leben auf der Flucht" (2004, vergriffen) überarbeitet. Außer den zu vielen Absätzen mussten auch einige "unds" und Semikolons dran glauben (obwohl es für die damalige Zeit typisch war!) Zwei, drei Fehler habe ich noch gefunden, ein paar Leerzeichen, eine Stelle, die laut Dr. Simon vom Schillermuseum in Marbach nicht ganz richtig war. Und eine Stelle habe ich noch ergänzt. Jetzt folgen vier Feier- bzw. Brückentage - und dann geht es weiter mit der Überarbeitung der "Köchin".

Der Blautopf in Blaubeuren, "mein" Schwäbischer Hauskalender 2011