Posts mit dem Label Fuggerschloss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fuggerschloss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. Januar 2026

Das Cover für die "Hexenkinder" ist da!

 Gestern erhielt ich von Constance (Coverboutique) mein Cover für den historischen Roman "Hexenkinder". Dazu habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen und Kolleginnen vom Montségur-Autorenforum, der größten deutschen Internetplattform für Schriftstellerìnnen, einen neuen Klappentext erstellt. Jetzt habe ich den den Roman an meinen Kindle geschickt, werde ihn ein letztes Mal überarbeiten, und dann geht er an Amazon und Tolino zur Veröffentlichung.


                                                               Klappentext:

Hayingen  im Jahr 1632.  Als die Schweden in die Stadt einfallen, versteckt sich die 17jährige Katherina in einer Kirche. Dort begegnet sie dem Musketier Alexander, und während ihre Welt untergeht, verliebt sie sich in ihn. Im Morgengrauen ist er verschwunden. Als sie nach Hause kommt, findet sie das Haus abgebrannt und ihre Eltern von dem Schweden Gunnar Erikson ermordet.  Während der Beerdigung beschuldigt ihre Nachbarin Anna Selblin Katherinas Mutter, eine Hexe gewesen zu sein. Das ist für Katherina ein Fluch, der ihre gesamte Zukunft überschattet. Sie flieht aus der Stadt, um Alexander wiederzufinden und  gelangt schließlich auf das Fuggerschloss in Wasserburg. Dort erfährt sie von den Hexenprozessen gegen zahllose Kinder. Katherina beschließt,  einige der Kinder zu retten und mit einem Boot in die Schweiz zu bringen. Doch dann erscheinen Gunnar Erikson und Anna Selblin, seine Mätresse, auf dem Plan.


Die Handlungsorte Hayingen auf der schwäbischen Alb, Blaubeuren, Ulm, Augsburg und Wasserburg am Bodensee habe ich alle mehrmals besucht und dort recherchiert, ebenso in Büchern und im Netz. Das Buch erschien im Jahr 2004 im Verlag Ulmer Manuskripte und wurde für einen Kleinverlag ordentlich verkauft. 

 


Mittwoch, 19. Juli 2017

Das Fuggerschloss und ein Giftanschlag

Auf einer unserer letzten Kurzreisen kamen wie ins bayerische Schwaben, zwischen Ulm und Augsburg. Ganz zufällig ist es auch das Gebiet, in dem mein Roman spielt, den ich gerade neu konzipiere und überarbeite. Dabei spielt das Fuggerschloss Babenhausen eine Rolle. Nicht weit davon ein weiteres Schlossdomizil der Fugger, der schöne kleine Ort Weißenhorn.
Die Fugger bewirkten offensichtlich im dreißigährigen Krieg, dass der Ort vor Plünderung, Verwüstung und Mord bewahrt wurde. So erfuhr ich im genealogischen Lexikon. Und moch eine Geschichte, die sich etwas  später zutrug. Eine Fuggergräfin wurde mit einem Mann verheiratet, der etwas schwachsinnig gewesen zu sein schien. Die Gräfin war aber sehr lebenslustig und begann mehrere Affären. Schließlich beschloss sie, sich ihres lästigen Gatten zu entledigen. Sie beauftragte ihre Magd, in der nächsten Stadt Mäusegift zu besorgen, von dem sie ihm zwei ropfen in seinen Schlaftrunk schüttete. Die Magd aber plagte das schlechte Gewissen, sie hinderte den Ehemann daran, aus dem Becher zu trinken. Und so kam alles ans Tageslicht. Die Familie des Gatten konnte das natülich nicht aus dich beruhen lassen. Die Gräfin wurde an einen fernen Ort verbannt, an dem sie über ihre geplante Missetat und ihr ausschweifendes Leben nachdenken konnte. Diese Geschichte ist natürlich nicht Bestandteil meines Romans.