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Freitag, 13. März 2026

Zwischen Amazon und Stammkneipe



Wenn man ein Buch selbst veröffentlicht, muss man - nach der sorgfältigen und auch zeitraubenden Erstellung der Datei -, danach auch etwas zur Verbreitung und Bekanntmachung tun. Früher standen meine Bücher massenweise in den Buchläden der Republik, das ist in den letzten zehn Jahren anders geworden. Es reicht nicht, bei Instagram, Facebook oder anderen sozialen Medien einfach das Buch einzustellen und einen Reaktion zu erwarten. Meistens rauscht alles daran vorbei, es sei denn, man hat schon eine ganze Anzahl von treuen Followern, die auch noch Leser des eigenen Genres sind. Der beste Tipp, den ich bisher bekam, war der: Ich bin einer privaten Gruppe bei Facebook mit dem Thema "historische Romane" beigetreten und habe da bisher nur die besten Erfahrungen gemacht. Meine zwei Beiträge waren gut besucht, fünf Leserinnen haben sich mein E-Book gleich heruntergeladen. Woran ich das sehen kann? Eine hat es angekündigt, die anderen kann ich in meinem KDP-Bücherregal verfolgen, auch wieviel Seiten gelesen wurden und was ich damit und mit den Verkäufen bisher verdient habe. Mitte Mail will ich auch noch eine Veröffentlichung über Tolino anstreben. Dort ging es damals etwas anders zu als bei Amazon. Sehr viel persönliche Betreuung, ein kostenloses Angebot meines E-Books ("Nacht des Wolfes") im Newsletter, es wurde 3000 mal heruntergeladen. Anschließend passierte dann allerdings gar nichts mehr.

Für die Betreuung kann ich Amazon auch nicht so gute Noten ausstellen. In den letzten Tagen wollte ich, dass mir der Support meine Hexenkinder mit dem Verlagsbuch verknüpft. Da meldete sich ein Bot in schlechtem Deutsch, das das nicht ginge, weil Name und Titel nicht übereinstimmten. Ich insistierte, das könne doch nicht sein, weil es bei meinem Verlagsbuch "Das Vermächtnis des Bischofs" und "Teufelswerk" doch auch geklappt hätte. Beim zweiten Mal kam überhaupt keine Antwort. Auf mein weiteres Drängen kam eine Mail desselben Inhalts, nur etwas besser formuliert. Ich wurde jetzt etwas forscher, gab einen Stern für die Beratung und siehe da, jetzt wollte eine "Mistica" nur, dass ich nochmal die ASIN und die Links für das zu verknüpfende Buch schicke. Na also. Es soll bis zu einer Woche dauern, aber letztes Mal ging es etwas schneller, soweit ich mich erinnere.

Um mich von den ganzen Querelen zu erholen, nahm ich am Mittwoch die Einladung zu einem Stammtisch zwei Dörfer weiter an. Beim Hereinkommen staunte ich über den alten Kohleofen, der eine ganz  besondere Wärme verstrahlte, über die alte, liebevolle Einrichtung und über den Höllenlärm, der mir von vier Stammtischen entgegenschallte. So bekam ich auch nur das Wesentliche mit, was geredet wurde, aber es war einfach schön, mal ein paar Stunden dazusitzen, sich wie früher zu fühlen und mal über etwas anderes zu sprechen als das Schreiben-nämlich u.a. über die besonderen Pausenbrote auf dem Schulhof und über Viecher wie Mäuse, Ratten Marder und Schnecken, die einem auf verschiedene Weise das Leben schwer machen können.  Hirsch





Donnerstag, 5. Februar 2026

Kurz vor der Veröffentlichung-Die "Hexenkinder"

 


Die alte Mühle am Blautopf, einer der größten Karstquellen Deutschlands. Es ist die erste Station auf der abenteuerlichen Reise meiner Protagonistin Katherina im Jahr 1632.

In den letzten Tagen habe ich den Roman mithilfe einer lieben Kollegin soweit vorbereitet und konvertiert, dass ich ihn wahrscheinlich morgen veröffentlichen kann. (Bei Amazon und Tolino, er wird dann bei Amazon nach vier Tagen bestellbar sein, bei Tolino wohl eher.) Der Preis beläuft sich auf 3,99 Euro für das E-Book, ebenso bei Tolino. Höchstwahrscheinlich mache ich auch noch eine Preisaktion bei Facebook und Instagram.


Samstag, 24. Januar 2026

Klappentext zum historischen Roman "Hexenkinder"


 Hayingen, Süddeutschland im Jahr 1632. Als die Schweden in die Stadt einfallen,  versteckt sich die 17jährige Katherina in einer Kirche. Dort begegnet sie dem Musketier Alexander, und während ihre Welt untergeht, verliebt sie sich in ihn. Im Morgengrauen ist er verschwunden. Als sie nach Hause kommt, findet sie  das Haus abgebrannt und  die Eltern grausam getötet. Während der Beerdigung  beschuldigt ihre Nachbarin Katherinas Mutter, eine Hexe gewesen zu sein. Katherina verlässt ihren Heimatort, um den Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen .Auf ihrem Weg schließt sie sich dem schwedischen Tross an, trifft wiederholt Alexander und verliert ihn wieder.  Zu ihrem Entsetzen stellt sie fest,, dass  ihre Nachbarin inzwischen Mätresse des Täters geworden ist und sie zu verfolgen scheint.  Die Nachbarin denunziert Katherina, und nur ein Urteil der Jesuiten bewahrt sie vor der Todesstrafe. Schließlich gelangt Katherina auf ein Fuggerschloss in Wasserburg am Bodensee und erfährt, dass hier Kinder als  Hexen verbrannt werden.  Sie setzt alles daran,  einige der Kinder zu  retten. Doch sie ahnt nicht, wie gefährlich nahe sie dem Täter und der verräterischen Nachbarin gekommen ist.

Ein Roman über die Zeit großer Umbrüche, über Liebe, Verrat, Freundschaft und den unbeugsamen Willen der Menschen zu überleben

Samstag, 17. Januar 2026

Das Cover für die "Hexenkinder" ist da!

 Gestern erhielt ich von Constance (Coverboutique) mein Cover für den historischen Roman "Hexenkinder". Dazu habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen und Kolleginnen vom Montségur-Autorenforum, der größten deutschen Internetplattform für Schriftstellerìnnen, einen neuen Klappentext erstellt. Jetzt habe ich den den Roman an meinen Kindle geschickt, werde ihn ein letztes Mal überarbeiten, und dann geht er an Amazon und Tolino zur Veröffentlichung.


                                                               Klappentext:

Hayingen  im Jahr 1632.  Als die Schweden in die Stadt einfallen, versteckt sich die 17jährige Katherina in einer Kirche. Dort begegnet sie dem Musketier Alexander, und während ihre Welt untergeht, verliebt sie sich in ihn. Im Morgengrauen ist er verschwunden. Als sie nach Hause kommt, findet sie das Haus abgebrannt und ihre Eltern von dem Schweden Gunnar Erikson ermordet.  Während der Beerdigung beschuldigt ihre Nachbarin Anna Selblin Katherinas Mutter, eine Hexe gewesen zu sein. Das ist für Katherina ein Fluch, der ihre gesamte Zukunft überschattet. Sie flieht aus der Stadt, um Alexander wiederzufinden und  gelangt schließlich auf das Fuggerschloss in Wasserburg. Dort erfährt sie von den Hexenprozessen gegen zahllose Kinder. Katherina beschließt,  einige der Kinder zu retten und mit einem Boot in die Schweiz zu bringen. Doch dann erscheinen Gunnar Erikson und Anna Selblin, seine Mätresse, auf dem Plan.


Die Handlungsorte Hayingen auf der schwäbischen Alb, Blaubeuren, Ulm, Augsburg und Wasserburg am Bodensee habe ich alle mehrmals besucht und dort recherchiert, ebenso in Büchern und im Netz. Das Buch erschien im Jahr 2004 im Verlag Ulmer Manuskripte und wurde für einen Kleinverlag ordentlich verkauft. 

 


Mittwoch, 6. Juni 2012

Mein erstes (eigentlich zweites) E-Book!

Zu meiner Freude habe ich heute vom Verlag Ulmer Manuskripte die Mitteilung erhalten, dass mein E-Book "Aufbruch nach Blaubeuren" schon online ist, zu bestellen bei Amazon und schon mit einem Verkaufsrang!
Es gibt eine umfangreiche Vorschau dazu. Beim E-Book von "Die Hure und der Mönch" habe ich nie einen Verkaufsrang gesehen. Wahrscheinlich liegt es, wie vermutet, am Preis - 7,99 versus 4,94, das ist etwas mehr als die Hälfte. Oder vielleicht daran, dass es inzwischen auf mindestens zehn kostenlosen Portalen downgeloaded werden kann, Tendenz steigend? Unter uns gesagt, ich schaue auch nach dem Preis und kaufe mir schon lange keine teuren Bücher mehr (das letzte war"Imperium von Christian Kracht) Unsere Buchhandlung macht gerade eine Sonderaktion, und so habe ich für wenig Geld heute die "Phantastischen Erzählungen" von Iwan Turgenjew" und den Robinson Crusoe erstanden. Kürzlich kam nämlich bei Terra X ein Bericht über die Robinson-Insel im Pazifik. Jetzt wünsche ich unserem E-Book einen guten Start!

Zu den Urheberrechtsdebatten siehe Juli Zeh: Reich mir mal das E-Book rüber!

Derweil habe ich in den letzten Tagen den biografischen Roman "Eduad Mörike. Ein Leben auf der Flucht" (2004, vergriffen) überarbeitet. Außer den zu vielen Absätzen mussten auch einige "unds" und Semikolons dran glauben (obwohl es für die damalige Zeit typisch war!) Zwei, drei Fehler habe ich noch gefunden, ein paar Leerzeichen, eine Stelle, die laut Dr. Simon vom Schillermuseum in Marbach nicht ganz richtig war. Und eine Stelle habe ich noch ergänzt. Jetzt folgen vier Feier- bzw. Brückentage - und dann geht es weiter mit der Überarbeitung der "Köchin".

Der Blautopf in Blaubeuren, "mein" Schwäbischer Hauskalender 2011

Montag, 13. April 2009

Wanderungen und Ausflüge





Immer an den Feiertagen verreckt das Auto oder wenn es dann mal heilt bleibt, verreckt ein Zahn! Das heißt, seit gestern morgen bin ich notarzt-und aphotekenmäßig unterwegs, schlucke Penicillin und Schmerztabletten mit einer Dickbacke, wie ich sie seit einem Bienenstich vor Jahren nicht mehr hatte. Das konnte uns natürlich nicht hindern, unsere Tripps zu machen.Meine Empfehlungen:

Steinhausen bei Biberach, die schönste Dorfkirche der Welt

Blaubeuren mit dem Blautopf, dem Unterschlupf der schönen Lau. (Hier entstand u.a. mein zweiter Roman "Aufbruch nach Blaubeuren!)Höhlentaucher wie Hasenclever haben endlose Höhlensysteme entdeckt, die sich möglicherwiese bis zum Bodensee erstrecken sollen. Nach einem Tauchunfall befährt er die Gänge und Katakomben mit einem Schlauchboot. Hier kann man sehr schöne Wanderungen machen, zum Beispiel beginnt gleich hinter dem Blautopf ein Pad, der auf die Höhe und dann rund um das Blautal bis zur Ruine Rusenschloss führt. Einem Paar aus Ludwigburg, das wir im "Waldhorn" trafen, empfahlen wir auch noch den Aachtopf bei Engen und den Federsee.

Ebenfalls empfehlenswert für Naturfreunde ist die Pfullinger Wieseoberhalb von Reutlingen-Pfullingen. Da steht auf engstem Raum vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst alles da, was das Herz zu sehen begehrt. Frühlingsenzian, Orchideen, Traubenhyazinthen, Herbstenzian,echte Schlüsselblumen.

Die beiden letzten Tipps wären die von Mörike so genannten Wolkenstühle bei Bad Urach und das Zisterzienserkloster Bebenhausenbei Tübingen.

Dienstag, 25. November 2008

Bücher abstauben

Am zweiten Tag meines anderen Lebens nun habe ich begonnen, meine Bücher abzustauben und sie neu zu ordnen. Da gibt es drei Regalreihen Unterhaltung, Historische, Krimis und Thriller. Von denen habe ich immer nur die aufbewahrt, die ich auch ein zweites Mal lesen würde. Vier bis fünf Reihen Literatur, vier bis fünf Reihen Sach- und Fachbücher sowie zwei Reihen Bildbände(Maler), Reiseliteratur und Kochbücher. Bei jedem Umzug hatte ich mich von Einigem getrennt. Diesmal waren es nur ein paar überholte Ratgeberbüchlein. Und es stellt sich die Frage: Wo stellt man eigentlich seine eigenen hin? Mörike steht bei Mörike und Sekundärliteratur, der "Aufbruch" bei den Historischen neben Helga Glaeseners Safranhändlerin und Frank Schätzings' Tod und Teufel. Da kommen auch die beiden nächsten hin.