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Dienstag, 18. Juni 2013

Die Köchin und der Kardinal - Kindle Edition

Heute erschienen, für Liebhaber historischer Romane: Die Köchin und der Kardinal

Klappentext: Der Fluch der Liebe



Man schreibt das Jahr 1634. Noch ist der Schwarzwald von den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verschont geblieben. Doch im September ziehen plündernde Truppen des Kaisers durchs Land. Sie verwüsten die kleine Stadt Calw, wo die junge Elisabeth mit ihrer Familie lebt. Zusammen mit ihrer Schwester Agnes wird Elisabeth von Jakob, einem Musketier, entdeckt, der ihnen zur Flucht in die Wälder verhilft. Elisabeth verliebt sich in ihn, doch ihr Weg führt sie nach Baden-Baden. Sie wird die Leibköchin des Kardinals Thomas Weltlin.

Bald schon ahnt sie, dass der Kardinal sich in sie verliebt hat. Wenig später ziehen die Truppen des Kaisers heran und belagern das Schloss. Nach einem Gemetzel entdeckt Elisabeth den schwerverwundeten Jakob und pflegt ihn heimlich in einem Gartenhaus. Ständig ist sie in Gefahr, von ihrer Schwester, dem Kardinal oder den Bediensteten entdeckt zu werden. Als Jakob wieder gesund ist, kehrt er zum kaiserlichen Tross zurück. Elisabeth tut alles dafür, einen Weg zu ihm zu finden, und gerät dabei selber in Lebensgefahr.

Montag, 9. Juli 2012

Vertrag ist unterzeichnet-ab die Post!

Trotz der Pause, die zwangsläufig eingetreten ist, gelang es mir, noch 300 Seiten des neuen Romans zu überarbeiten. (wiederholt) Heute dann habe ich zwei der Exemplare des Vertrages zu "Die Köchin und der Kardinal" unterzeichnet und werde sie nachher von der Stadt aus wegschicken. Dabei habe ich auf einen Fehler im Vertragswerk hingewiesen, die Lizenzen betreffend und um Überprüfung der Frage gebeten, ob der Abgabetermin nicht noch bis Ende August hinausgeschoben werden könnte. Normalerweise sei das  schwierig, da sich sonst der Veröffentlichungsternmin verschiebe-der liegt im Frühjahr/Sommer 2013. Bei meinem Tempo schaffe ich es natürlich, bis zum 1. August noch 100 Seiten zu überarbeiten.

Montag, 23. Mai 2011

Zauberhaftes Baden-Baden


Baden-Baden, eine "Sommerhauptstadt" zwischen Schwarzwald und Rheinebene, habe ich vor mehr als zehn Jahren entdeckt. Und meine Bewunderung für diese Schöne ist seitdem kontinuierlich gewachsen. Dieses Mal haben wir sie in einem Sonnenloch erwischt, voll heiterer Menschen, mit Klängen von Musik und Düften nach teurem Parfüm, Buchs und Rosen.
Die Bauminsel passiert man in der Lichtentaler Allee auf dem Weg zu den Kuranlagen. Riesige alte Bäume stehen in diesem Park, vom Flüsschen Oos durchschnitten.


Unten die Trinkhalle. An dem Tag, an
dem wir sie kürzlich besuchten, fand dort
gerade ein High-Society-Flohmarkt statt.
Hutschenreuther Geschirr und Cartier-
Uhren mit Preisen in fünf-bis sechsstelligen
Summen
.                                                

Der Rumpelmeyer. Eigentlich bin ich gar keine Naschkatze, aber solche Kreationen ziehen mich unwiderstehlich an! Vorher passierten wir das Städtische Museum mit einem hochadeligen Paar, von außen sichtbar, einem Engel und weiteren Figuren.




Porzellanenes in einem Geschäft nebenan

            Portraitbüste einer berühmten Frau, weiß aber nicht mehr, wer das war.



Brenners Parkhotel: Außer dem von Petra erwähnten Nijinsky stiegen hier seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Unmenge von illustren Gästen ab.
Zu Turgenjew hat Petra ja schon eine Erläuterung gegeben. Mit ihm war ich bisher nicht so vertraut, bis ich eine Erzählung über einen Vampir von ihm las. Und wie immer alles irgendwie zueinander passt: Heute bakam ich u.a. ein Buch mit Kriminalgeschichten von Dostojewski, Turgenjew und anderen geschenkt, aus einem Antiquariat. Die Dichter haben mich auch vor Jahren dazu angeregt, eine Kurzgeschichte über Baden-Baden und den Pferderennplatz in Iffezheim zu schreiben. Es war in einer Schreibwerkstatt, und zwei Kommentare sind mir im Gedächtnis geblieben: Einer meinte, in dieser Welt der Reichen und Schönen sei er nicht zu Hause, aber er finde die Geschichte trotzdem spannend und tiefgründig. Ein anderer: Es sei, positiv gemeint, wie eine Mischung aus Thomas Mann und Hedwig Courts-Mahler. Ich gebe zu, dass ich in der Zeit den "Zauberberg" gelesen habe. Ob nun wegen Thomas Mann oder Hedwig, auf jeden Fall hat sich damals, so 2002, ein Reiterladen in Baden-Baden die Geschichte -legitim-heruntergeladen, und so hat sie doch wenigstens eine Verwendung gefunden. Zum Schluss noch ein verstohlener Blick ins Casino, mit allem Glanz und Glamour und Elend vergangener Zeiten, das einem da entgegenhaucht. Man lese nur einmal den "Spieler" von Dostojewski! Den habe ich mir immer in Baden-Baden gedacht, auch wenn Roulettenburg vielleicht auf etwas ganz andees anspielt. Da ich mich nicht zu fotografieren traute, habe ich einen Bilderlink dazu eingestellt. Und schließlich noch einen Link auf Petras Baden-Baden: Die Stadt fürs Inkognito, eine Hommage an diese Stadt und ihre Bewohner, einst und jetzt.