Dienstag, 19. Juni 2018

Mein Schwarzwaldkrimi "Martinsmorde" ist da!



Ein Traum ist wahr geworden: Der Schwarzwaldkrimi "Martinsmorde" erscheint am 2. Juli 2018 und ist jetzt schon bei Amazon, bei Hugendubel, bei Weltbild und anderen Shops online vorbestellbar. Im September erscheint dann die Printausgabe. Klappentext:

Der erste Fall für Lisa Faber

Die Journalistin Lisa Faber besucht das kleine Dorf Niederweiler, um für den Schwarzwaldkurier einen Artikel über die Traditionen zum Martinstag zu schreiben. Doch die Dorfbewohner begegnen ihr mit Argwohn. Als nach dem Martinsritt der örtliche Pfarrer ermordet aufgefunden wird, ist die Feindseligkeit kaum noch zu übersehen. Hauptkommissar Steidle übernimmt den Fall, doch Lisa wittert eine Story. Sie findet heraus, dass vor vielen Jahren im Dorf schon einmal ein Pfarrer verschwand. Während sie auf eigene Faust ermittelt, stößt sie auf ein düsteres Geheimnis und gerät schließlich selbst ins Visier des Täters ...
Martinsmorde bei Ullstein
https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/martinsmorde-9783958191570.html
Martinsmorde bei Amazon
Martinsmorde bei Weltbild
Martinsmorde bei Thalia

Sonntag, 17. Juni 2018

Eine Oase in der Wüste der Zivilisation

Seit Freitag  bin ich damit beschäftigt, den besten von drei Covervorschlägen für meinen Schwarzwaldkrimi herauszusuchen. Dabei wurde ich tatkräftig von erfahrenen Autorenkollegen unterstützt. Sobald ich die endgültige Vorlage habe, werde ich sie hier einstellen. Und allgemein: Nach zwei, drei weiteren Versuchen, in der Nähe von SUVs und Touristenzentren eine Oase der Ruhe und der Authentizität zu finden, waren wir gestern endlich erfolgreich. Den Namen des Gebietes möchte ich nicht verraten, weil es sonst dort möglicherweise bald vorbei ist mit der Idylle. Es hat sich in den Jahren, in denen wir uns an dieser Stelle herumgetrieben haben, nichts verändert. Ort: die schwäbische Alb.

Von einem Grillplatz inmitten blühender Wiesen schreitet man leicht ansteigend einen weißen Weg bergan. Rechts und links kein Laut außer dem Zirpen der Grillen. An einem Waldrand entlang kommt man an den Trauf, das ist der Steilabhang der Alb, durch Jahrmillionen lange Erosion entstanden. Von dem Felskopf, der mit Thymian, wilden Rosen und Hungerblümchen bestanden ist, hat man einen weiten Ausblick über die bewaldeten, unbebauten Kuppen. Zwei Falken jagen sich in der Tiefe. Außer einer liebenswerten, lustigen Gruppe von Wanderern treffen wir kaum Leute. Der Pfad führt auf den Hauptweg zurück und zu einer Keltenschanze. Im Wald stehen Hunderte Exemplare des Türkenbundes. Und auch sonst haben wir selten so viele Arten von Pflanzen und Schmetterlingen auf einem Fleck gesehen wie hier. Später gelangt man zu einem Aussichtspunkt mit Ruhebank, und zurück geht es auf dem Hauptweg zum Ausgangspunkt. Oft sind wir von der Ruhebank aus auch weitergegangen, immer am Trauf entlang bis zu einer Felsenschlucht, die steil abwärts ins Eyachtal führt.
Am Trauf der schwäbischen Alb

Türkenbund-Lilie

Kuckucksblume oder Waldhyazinthe

Gelber Enzian

Gelber Fingerhut

Kleiner Fuchs

Admiral



Freitag, 1. Juni 2018

Zwischen allen Wettern


Marktplatz in Hayingen
Nach Abgabe meines überarbeiteten Schwarzwaldkimis "Martinsmorde" erhielt ich jetzt positives Feedback vom Lektorat. Der Text konnte fristgerecht ans Korrektorat übergeben werden, nächste Woche werde ich dann die Fahnen erhalten. Das Cover ist in Vorbereitung. Zur Belohnung wollten wir am gestrigen Fronleichnamstag auf der schwäbischen Alb wandern, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die Gewitter dauern nun schon weit über eine Woche an, sie haben andernorts die größten Schäden angerichtet. Durch tiefhängende schwarze Wolken kämpften wir uns bis zu unserem Ausgangsort durch, nämlich Hayingen nahe Zwiefalten, wo wir früher oft ungestörte, unvergessliche Kurzurlaube verbracht hatten. Die Vermieterin der Wohnung hatte uns damals gesagt, in Hayingen scheine oft die Sonne, wenn anderswo das Wetter schlecht sei. Und so war es auch. Als wir ankamen, war alles so wie immer, die Sonne schien auf den kleinen Marktplatz. Im Gasthof "Kreuz" nahmen wir  Cappuccino und Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne zu uns. Ein Moment des perfekten Urlaubsgefühls. Die Männer vom Nebentisch erzählten von den Freuden des Musizierens im Musikverein,da würden sie heute auch Stücke wie "Smoke on the Water" spielen. Ich dachte an den Roman, der in der Ferienwohnung an der Stadtmauer entstanden war. Der wurde in einem Kleinverlag in Blaubeuren veröffentlicht und liegt -total neu gefasst - bei einem Digitalverlag zur Prüfung (was mir lieber war, als ihn selbst zu publizieren). Die Musiker berichteten auch, dass die Ferienwohnung inzwischen verkauft sei. Dann schoben sich dicke dunkle Wolken vor die Sonne, und wir wussten, was das zu bedeuten hatte. Aus de Wandern würde nichts mehr werden.

Es gelang uns noch, zwei Klöster in der Nähe zu besuchen: Obermarchtal mit seinem Münster an der Donau und Heiligkreuztal, wo ich schon zwei mal Psycho-Seminare besucht hatte.  Schrecklich war der Anblick von drei Pestkreuzen vor dem tintenschwarzen Himmel. Es grummelte, es wetterleuchtete, die Schläge kamen immer näher. Und wir irrten über die Alb und wussten nicht mehr genau, wo wir uns befanden. Der Magen schmerzte vor Hunger. Schließlich erreichten wir das Tal der Lauchert, retteten uns in eine Pizzeria. Und dann ging es los und wollte gar nicht mehr aufhören.

Kloster Obermarchtal, Münster
Kloster Heiligkreuztal




Samstag, 19. Mai 2018

Nach dem Lektorat

Es war eine gute Zeit mit dem lektorierten Text meines Schwarzwaldkrimis "Martinsmorde". Gestern habe ich die letzten Verbesserungen angebracht und die Kommentare gelöscht. Wie man so sagt: Aus einem Rohdiamanten ist ein Edelstein geworden. Oder besser gesagt aus einer grob geschnitzten Holzfigur ein hübsches Schwarzwaldpüppchen mit Bollenhut :-) Spaß beiseite: Nicht nur dafür, aber auch dafür ist das Schreiben eine Beschäftigung, die immer wieder Früchte trägt. Als nächstes kommt dann das Cover, auf das ich schon sehr gespannt bin. Meine anderen (historischen) unveröffentlichten Romane passen nicht ins Verlagsprogramm, wie ich schon vermutet hatte. Dafür kann ich an dem Schwarzwaldthema dranbleiben, wenn ich möchte. Meine Journalistin aus Tübingen und der Kommissar aus Hohenstadt können weiter ihre Abenteuer erleben und ihre fälle lösen. Leitthema ist dabei "Das alte Herz" von Wilhelm Hauff. Der Vorteil dieser Art von Krimis ist der, dass ich darin sowohl -wenn auch natürlich nicht zu üppige - Landschaftsbeschreibungen mit psychologisch interessanten Charakteren verbinden kann. Als ich den Krimi schrieb, hatte ich schon drei bis fünf weitere Folgen im Hinterkopf. Also nach dem Mord am Martinstag könnten welche zu Ostern, Fronleichnam, zu Pfingsten, Erntedank und Allerseelen folgen, jeweils mit dem Ort, dem Schwarzwald, seinen Menschen und sogar dem Brauchtum verwoben.

Daneben habe ich weiter die Entwicklung mit der DSGVO verfolgt, der neuen Datenschutzverordnung der EU. Jeden Tag gibt es etwas auszufüllen und zu bestätigen. Heute kommt erstmalig in meiner Papierzeitung eine ganzseitige Anzeige von Facebook, in der die Leser geduzt und zur Zustimmung für die neue Datenschutzerklärung gebeten werden. In einer anderen, ebenfalls ganzseitigen Rubrik wird auf die wichtigsten Punkte der DSGVO hingewiesen. Es wird erwartet, dass etwa 30% aller Bürger von ihre Recht auf Einsicht und Löschung Gebrauch machen werden, und dass die Abmahnanwälte sich vor allem auf mittlere und größere Unternehmen konzentrieren werden.
Wir Blogger und Webseitenbetreiber müssen natürlich auch auf alles vorbereitet sein.

Dienstag, 8. Mai 2018

Warum ich meine Blogs nicht schließe-trotz DSGVO!

"Prolog": Zunächst einmal etwas ganz Persönliches. Ein Mensch, der mir sehr nahe steht, hat sich sein ganzes Leben lang der Digitalisierung verweigert. Er besitzt weder Computer noch Smartphone noch Handy und erledigt Behördliches per Brief oder Telefon. Unterwegs, auf der Straße, in Geschäften und Cafés spricht er die Leute an und bringt sie, wenn sie auf der gleichen Welle liegen, zum Lachen. Ich selbst habe schon Tränen dabei vergossen! Wenn sie ihm nicht behagen, gibt es schon mal Knatsch, ebenso mit den SUV-Fahrern, die meinen, ständig unsere Stoßstange knutschen zu müssen. Kürzlich hatten wir ein Treffen mit unserem gemeinsamen Anwalt, meinem Exmann. Es ging um ein Familientreffen, die DSGVO fiel dabei ein wenig unter den Tisch. Am anderen Tag bekam mein Freund einen Brief von diesem Anwalt wegen des 25. Mais. Ich habe ihm erklärt, worum es dabei geht. Auch die Anwälte müssen jetzt wegen des Datenschutzes Verträge mit ihren Klienten abschließen.
"Wieso lasst ihr euch diese Nazimethoden eigentlich gefallen?", fragte er grimmig.
"Weil über 90% aller Menschen ein Smartphone besitzen und in einer digitalisierten Welt leben! Du gehörst zu den Dinosauriern."
"Die Dinosaurier haben Jahrmillionen überlebt, die waren besser angepasst als die Menschen."
"Bis ein Meteorit kam und sie von der Erde katapultierte!"
"Was nicht erwiesen ist."

Zurück zum Thema: Warum ich meine Blogs trotz der DSGVO nicht schließen möchte. Die vergangenen Wochen kommen mir im Rückblick vor wie ein Ritt über den Bodensee. Erstmalig erfuhr ich im öffentlichen Bereich des Montsegur-Autorenforums von der Existenz der DSGVO und dem Stichtag 25.Mai 2018. Sich da durchzuwühlen hat fast alle Kraft, allen Verstand und sämtliche Nerven gekostet. Nachdem die Grundlagen erst einmal da waren, habe ich folgende Schritte gemacht. Ich habe

-mit Hilfe eines Generators der Deutschen Gesellschaft für Datenschutz eine Datenschutzerklärung erstellt.
-Die habe ich zusammen mit dem Impressum und einer Urheberrechtserklärung auf beiden Blogs verlinkt.
-Google Analytics hat mir bisher zwei Anleitungen geschickt, wie ich diese DSE anpassen kann. Google selbst hat die SSL-Verschlüsselung vorgenommen. Weiteres müsste folgen.
-Die Links zu den sozialen Medien habe ich deaktiviert. Wer meine Beiträge zum Beispiel bei FB oder Twitter verlinken will, macht das auch ohne diese Buttons.
-Im Kommentarformular habe ich gestern noch eine Mitteilung an Kommentatoren hinterlassen, dass sie meiner Datenschutzerklärung oben in der Navigationsleiste zustimmen.
-Dann habe ich mir auf Anraten von Kolleginnen den Ghostery runtergeladen, der anzeigt, welche Elemente noch stören. Bei mir waren es zwei, die ich deaktiviert habe. Ich wusste nicht, dass ich mir damit den Zugang zu meinen Blogs versperre und habe die beiden Aktivierungen deaktiviert.

Jetzt bleibt nicht mehr viel zu tun. Ebenfalls gestern stieß ich auf einen Beitrag von Petra van Cronenburg, FB und die DSGVO betreffend. Daraus habe ich wieder einmal entnommen, wie FB und andere soziale Medien mit uns Usern umgehen. Und dass die Blogs eine Nische darstellen, die an Zeiten der Geocities im Internet erinnern. Und aus diesem Grund und aus Gründen werde ich meine Blogs nicht löschen.

Der 25. Mai ist übrigens auch Deadline für mein Lektorat, dass mir vor ein paar Tagen ins Haus flatterte. Seit meinen Kleinverlagszeiten habe ich nie mehr so ein gründliches und sprachlich und inhaltlich feinschlifferiges Lektorat erhalten. Es bringt Spaß und kostet nicht viel Zeit, so dass wir weiterhin unseren Outdoor-Vergnügungen nachgehen können.



Sonntag, 29. April 2018

Hinweis auf die DSGVO

Hinweis: Dieser Blog wird gerade in Bezug auf das neue Datenschutzgesetz (DSGVO), das am 25.Mai 2018 endgültig in Kraft tritt, überarbeitet. Die verlinkte Datenschutzerklärung wird bis zu dem Zeitpunkt laufend angepasst. Nebenher läuft das ganz normale Schreiberleben weiter. Während ich der Veröffentlichung meines Buches "Martinsmorde" entgegensehe (E-Book voraussichtlich im Juli, Printbuch im September), genießen wir das anhaltend schöne Wetter, um Ausflüge, Städtetouren und Wanderungen zu unternehmen.





Dienstag, 17. April 2018

Eine Nacht im Faulturm

Wir haben das schöne Wochenende genutzt, um mal wieder in Hohenlohe auszuspannen. Ging auch flott voran, nach Crailsheim dünnten sich die Industrieanlagen aus, der Verkehr wurde weniger. Vor uns dehnten sich die Höhen mit den grauen Bauernhäusern, die Waldinseln und die Bäume mit den unendlich vielen Misteln aus. In Rothenburg ob der Tauber ging es runter ins Taubertal, da grüßten schon die Detwanger Riemenschneiderkirche und das Gasthaus mit dem fröhlichen Eierwirt. Uns stand der Sinn aber nach etwas Anderem, etwas Neuem. Beim Kaffee in einem Creglinger Bistro stellte ich fest, dass das Haus aus dem 14. Jahrhundert stammen musste, daneben stand ein uralter Turm, in dem eine Ferienwohnung zu vermieten war. Warum nicht mal in einem alten Gefängnisturm übernachten? Innen war es so romantisch-dämonisch, dass wir die 48 steilen Treppenstufen zunächst nicht beachteten, die hinauf in die Stube des Türmers führten. Der Turm bietet bis zu 6 Personen Platz, und so konnten wir uns aussuchen, an welcher Stelle der offenen früheren Zellen wir schlafen wollten.
Und so nahm das Abenteuer seinen Lauf. Nach einer schmackhaften Gulaschsuppe erkundeten wir erst einmal das Terrain rechts und links des lieblichen Taubertals.



Wir kamen an Brückenheiligen vorbei, an Madonnenstatuen, frommen Bildstöcken und der mittelalterlichen Ulrichskapelle mit heilkräftiger Ulrichsquelle, die inmitten der aufgeblühten und begrünten Landschaft stand, später untersuchten wir das Ambiente des Turmes. Da waren viele alte merkwürdige Gerätschaften an den Wänden. Wenn man aus einem der schießschartenartigen Fenster hinausblickte, sah man auf der einen Seite die mittelalterliche Stadt, auf der anderen den schäumenden Fluss (die Tauber), die an dieser Stelle über ein Wehr fließt. Das Rauschen tönte wie ein immerwährender Ventilator. Ein Gang zwischenzeitlich durch den Ort: Um zehn hatten die letzten Gaststätten geschlossen, kein Mensch bewegte sich mehr in den dunklen Gassen. Statt der Laternen hätte man auch Fackeln an den Wänden befestigen können. Also wieder hinauf in die Turmstube, 48 steile Stufen hinauf. Da saßen wir nun in aller Stille, kein Fernseher, kein Computer, kein Radio, kein CD-Player, noch nicht einmal Bücher, sondern nur ein paar Prospekte, Kartenspiele und zwei Gästebücher. Die las mein Freund mir vor; da war die Rede von glücklichen Tagen, aber auch von den 48 Stufen zum Klo hinunter und immer wieder hinunter und wieder hinauf, wenn man nur unten etwas vergessen hatte. Wie hatte der Türmer das bloß gemacht, wahrscheinlich hat er einen Eimer benutzt und ihn dann zum Fenster hinausgekippt. Ein Gespenst sollte O-Saft geklaut haben, im wurmstichigen Schrank unten sollten die Beine einer Gräfin herab baumeln. Vor allem Radler waren hier gewesen und Familien mit Kindern. Im Kühlschrank lagerten hiesiges Bier und Taubertalwein. Wir machten es uns also gemütlich, redeten die halbe Nacht über Gott und die Welt und darüber, dass es eine materiell orientierte und eine mehr künstlerisch orientierte Seite darin gibt. Und saßen schließlich kichernd vor dem Schrank mit der Gräfin und kamen uns vor wie in einem Spukschloss. Aller Lärm und alle Widrigkeiten dieser Welt waren von uns abgefallen.

Morgens blinzelte die Sonne herein, wir brachen schnell auf und fuhren weiter in dieses gesegnete Land hinein. Zunächst besuchten wir noch einmal den barocken Park von Schloss Weikersheim. Da stehen lustige, frivole Figuren, eine Art Satyr fraß sogar ein Kind! Mittags machten wir Rast in Blaufelden, einem typisch fränkischen Ort. Die Frauen hatten Picknicktische vor der Wehrkirche aufgebaut, die Männer gönnten sich drei oder vier Schoppen vor einem Gasthaus in der Sonne. Allein drei davon gab es dicht nebeneinander, da wurde fleißig zum Mittagessen eingekehrt. Es ist ein Landstrich, in dem die Menschen freundlich sind und noch aufeinander achten. Sie reden  miteinander, Smartphones habe ich keine gesehen.
In Dinkelsbühl, der "schönsten Stadt Deutschlands", wimmelte es von Touristen und Pferdekutschen, aber hier störten die Massen überhaupt nicht. Über Nördlingen und Neresheim ging es dann zurück zur Autobahn Richtung Stuttgart. Die verließen wir bei Merklingen und den Stuttgart-21-Erdaushüben, um quer über die schwäbische Alb nach Hause zurückzukehren. Nach solchen Touren fühle ich mich immer mehr erholt als früher von einer Flugreise, trotz des Muskelkaters, der sich nach dem Treppensteigen eingestellt hatte.

Die Übernachtung im "Faulturm" und im "Schlosserturm" ist ein echtes Abenteuer und für Urlauber zu empfehlen, die gut zu Fuß sind und günstige Übernachtungsmöglichkeiten im Taubertal suchen.