Von meiner Lektorin erhielt ich ein digitales Leseexemplar, das für die professionellen Leser und Leserinnen bei Netgalley gedacht ist. Netgalley funktioniert so, dass Verlage dort Neuerscheinungen einstellen. Professionelle Besucher wie Buchhändler (40%), Buchbloggerinnen und andere Rezensenten suchen sich dort ihren Lesestoff heraus, die Rezensenten (die bestimmte qualitative Anforderungen erfüllen müssen) fragen dann beim Verlag nach einem Rezensionsexemplar. Falls es hier unter meinen Blogbesuchern BuchbloggerInnen gibt, die Interesse an einem Exemplar hätten, können sie bei mir anfragen. Demnächst erhalte ich auch noch ein paar gedruckte Exemplare per Post. Die Rezensionen werden dann auch bei Amazon, Thalia, Weltbild usw. eingestellt, so weit ich es verstanden habe. Hier sind die am meisten nachgefragten Exemplare unter der Kategorie "Krimis, Mystery und Thriller" aufgeführt. Meine Martinsmorde befinden sich auf Seite drei von insgesamt 58 Titeln und wurden achtmal positiv für das Cover bewertet.
https://www.netgalley.de/catalog/category/16/mostRequested?sort=b.reqCount&direction=desc&page=3
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Freitag, 6. Juli 2018
Sonntag, 17. Juni 2018
Eine Oase in der Wüste der Zivilisation
Von einem Grillplatz inmitten blühender Wiesen schreitet man leicht ansteigend einen weißen Weg bergan. Rechts und links kein Laut außer dem Zirpen der Grillen. An einem Waldrand entlang kommt man an den Trauf, das ist der Steilabhang der Alb, durch Jahrmillionen lange Erosion entstanden. Von dem Felskopf, der mit Thymian, wilden Rosen und Hungerblümchen bestanden ist, hat man einen weiten Ausblick über die bewaldeten, unbebauten Kuppen. Zwei Falken jagen sich in der Tiefe. Außer einer liebenswerten, lustigen Gruppe von Wanderern treffen wir kaum Leute. Der Pfad führt auf den Hauptweg zurück und zu einer Keltenschanze. Im Wald stehen Hunderte Exemplare des Türkenbundes. Und auch sonst haben wir selten so viele Arten von Pflanzen und Schmetterlingen auf einem Fleck gesehen wie hier. Später gelangt man zu einem Aussichtspunkt mit Ruhebank, und zurück geht es auf dem Hauptweg zum Ausgangspunkt. Oft sind wir von der Ruhebank aus auch weitergegangen, immer am Trauf entlang bis zu einer Felsenschlucht, die steil abwärts ins Eyachtal führt.
| Am Trauf der schwäbischen Alb |
| Türkenbund-Lilie |
| Kuckucksblume oder Waldhyazinthe |
| Gelber Enzian |
| Gelber Fingerhut |
| Kleiner Fuchs |
| Admiral |
Mittwoch, 28. Februar 2018
Mein Schwarzwaldkrimi ist gelandet!
| Der düstere Schwarzwald vor zwei Wochen |
Jetzt habe ich erstmal aufgeräumt, die ganzen Papiere von der Familienforschung verstaut und die gesamte Ablage ausgemistet. Die letzte Woche war unterirdisch kalt, auf der Zugspitze herrschten gestern Nacht -30°, eine nie gemessene Temperatur um diese Jahreszeit! Beim Rausgehen pfeift mir ein so eiskalter Wind um die Nase, dass ich fast alle Aktivitäten im Freien eingestellt habe. Ich freue mich auf wärmere Temperaturen, und ich freue mich auf die schreiberischen Aktivitäten, die vor mir liegen. (Das Foto habe ich übrigens nicht weit von meiner Wohnung entfernt aufgenommen).
Freitag, 8. Januar 2016
Wie Autoren heute veröffentlichen
Als ich vor knapp fünfzehn Jahren mit dem Schreiben von Romanen begann, sah die Autorenwelt noch ganz anders aus. Man schickte seine Manuskripte auf bedrucktem Papier an die Verlage und wartete im Schnitt vier Monate, bis eine Absage im Briefkasten lag. Oder auch eine Zusage, damals für meinen ersten schon per Email von einem renommierten kleineren Verlag. Den zweiten fand ich im Internet, das war ein Zweipersonenverlag. Mit beiden LektorInnen gab es lange persönliche Gespräche und ein sorgfältiges Lektorat. Beide Bücher erhielten gute Zeitungskritiken, tauchten aber in kaum einer Buchhandlung auf. Die nächsten vier Bücher erschienen in einem Verlag, den man damals noch als größeren Publikumsverlag bezeichnete. Diese historischen Romane lagen anfangs recht lange auf Stapeln in den Buchhandlungen; allerdings verkürzte sich die Verweildauer von Jahr zu Jahr. Zwischendurch noch eine Veröffentlichung bei einem kleineren lokalen Verlag. Das letzte gedruckte Verlagsbuch von mir erschien im Juni 2013.
Es begann eine neue Ära, nicht des Schreibens, aber des Veröffentlichens. Mit zwei Verlagsbüchern, deren Rechte ich zurückbekommen hatte bzw. deren E-Bookrechte ich gar nicht erst vergeben hatte, ging ich ab Herbst 2012 ins Self Publishing. 2015 folgte ein neu geschriebenes Buch. Von Amazon, dessen Konditionen für mich nicht mehr reizvoll waren, wechselte ich Ende September 2015 zu Tolino. Dort fühle ich mich bisher sehr wohl, zumal auch Sonderaktionen für meine Bücher veranstaltet wurden. Und die gute Nachricht kam nach Weihnachten: Die 70% Beteiligung der Autoren wird auch über den 31. Januar hinaus gewährt.
Jetzt habe ich mich einmal umgeschaut, wie es denn bei anderen läuft. Meines Wissens haben schon viele mir bekannte Autoren die Möglichkeit des Self Publishing genutzt. Ein Kinderbuchautor, der schon circa sechzig Bücher bei einem Verlag herausgebracht hatte, erzählt im Deutschlandradio davon, dass Autoren heute kaum noch Ansprechpartner hätten (es sei denn, sie sitzen bei einem Verlag ganz fest im Sattel oder schreiben Bestseller). Wie Autoren heute veröffentlichen. Die meisten Bücher - wie ich auch schon bemerkte - hätten heute eine viel kürzere Überlebensdauer, nämlich zwischen vier Monaten und zwei Jahren. Die Backlist, bis vor ein paar Jahren von den Verlagen noch gepflegt, lohnt sich für sie aus Kostengründen nicht mehr. Viele Autoren müssten sich für jedes neue Buch einen neuen Verlag suchen. Thomas Fuchs, der Kinderbuchautor, hat sich eine Autorenvereinigung namens "Gegenwind" herausgesucht, in der sich die Autoren gegenseitig beim Self Publishing unterstützen. In einem anderen Bericht des Börsenblatts werden Autoren aufgeführt, die ihrer eigenen Backlist durch E-Books und Print-on-Demand einen ganz neuen Aufschwung gegeben haben. Hybridautoren.
Beide, das Interview und der Artikel, erschienen im Juni des vergangenen Jahres. Inzwischen hat sich ja einiges in der Verlags - und Bücherwelt getan. Einmal gab es das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, nach dem die Verlage nicht berechtigt seien, Anteile aus den Verwertungsgesellschaften wie VG Wort zu beanspruchen. Im Gegenzug werden Befürchtungen laut, dass der drohende Geldverlust auf die Autoren mit niedrigeren Vorschüssen usw. abgewälzt werden könnte. Dann wurde, wie von mir schon vor einiger Zeit berichtet, vom Bundesministerium der Justiz eine Urheberrechtsnovelle eingebracht, über die im März im Bundestag diskutiert werden soll. Sie hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Autoren besser für ihre Arbeit zu entlohnen und ihnen nach fünf Jahren die Rechte an ihren Büchern zurückzugeben. Das hat die Autorenschaft gespalten. Es gab einen Autorenbrief an die Regierung, in dem sie beschworen wird, das Gesetz nicht durchzubringen, weil sonst die Symbiose zwischen Verlag und Autor gestört werde. Verlage könnten Autoren nicht mehr über Jahre aufbauen und keine Lizenzen ins Ausland mehr vergeben. Die Diskussion darüber ist im Autorenforum Montsegur nachzulesen. Und ich frage mich jetzt auch: Wenn es doch Praxis ist, dass renommierte Autoren sich für jedes Buch einen neuen Verlag suchen und ihre Backlist nach zwei Jahren selber herausgeben müssen, wo ist dann die Symbiose? Das Modell, das hier vertreten wird, passt wohl eher in die Zeit, die ich anfangs beschrieben hatte. Das neue Gesetz wird seine Tücken und Fallstricke haben, aber im Großen und Ganzen wird es den Autoren doch nützen, ihre Backlist und ihre eigenes Autorengeschick selber in die Hand nehmen zu können.
Eine ausführliche Beschäftigung mit dem Thema "Verdienst von Autoren" kann man auch bei Martha Sophie Marcus nachlesen: Marthas Schreibtisch.
Es begann eine neue Ära, nicht des Schreibens, aber des Veröffentlichens. Mit zwei Verlagsbüchern, deren Rechte ich zurückbekommen hatte bzw. deren E-Bookrechte ich gar nicht erst vergeben hatte, ging ich ab Herbst 2012 ins Self Publishing. 2015 folgte ein neu geschriebenes Buch. Von Amazon, dessen Konditionen für mich nicht mehr reizvoll waren, wechselte ich Ende September 2015 zu Tolino. Dort fühle ich mich bisher sehr wohl, zumal auch Sonderaktionen für meine Bücher veranstaltet wurden. Und die gute Nachricht kam nach Weihnachten: Die 70% Beteiligung der Autoren wird auch über den 31. Januar hinaus gewährt.
Jetzt habe ich mich einmal umgeschaut, wie es denn bei anderen läuft. Meines Wissens haben schon viele mir bekannte Autoren die Möglichkeit des Self Publishing genutzt. Ein Kinderbuchautor, der schon circa sechzig Bücher bei einem Verlag herausgebracht hatte, erzählt im Deutschlandradio davon, dass Autoren heute kaum noch Ansprechpartner hätten (es sei denn, sie sitzen bei einem Verlag ganz fest im Sattel oder schreiben Bestseller). Wie Autoren heute veröffentlichen. Die meisten Bücher - wie ich auch schon bemerkte - hätten heute eine viel kürzere Überlebensdauer, nämlich zwischen vier Monaten und zwei Jahren. Die Backlist, bis vor ein paar Jahren von den Verlagen noch gepflegt, lohnt sich für sie aus Kostengründen nicht mehr. Viele Autoren müssten sich für jedes neue Buch einen neuen Verlag suchen. Thomas Fuchs, der Kinderbuchautor, hat sich eine Autorenvereinigung namens "Gegenwind" herausgesucht, in der sich die Autoren gegenseitig beim Self Publishing unterstützen. In einem anderen Bericht des Börsenblatts werden Autoren aufgeführt, die ihrer eigenen Backlist durch E-Books und Print-on-Demand einen ganz neuen Aufschwung gegeben haben. Hybridautoren.
Beide, das Interview und der Artikel, erschienen im Juni des vergangenen Jahres. Inzwischen hat sich ja einiges in der Verlags - und Bücherwelt getan. Einmal gab es das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, nach dem die Verlage nicht berechtigt seien, Anteile aus den Verwertungsgesellschaften wie VG Wort zu beanspruchen. Im Gegenzug werden Befürchtungen laut, dass der drohende Geldverlust auf die Autoren mit niedrigeren Vorschüssen usw. abgewälzt werden könnte. Dann wurde, wie von mir schon vor einiger Zeit berichtet, vom Bundesministerium der Justiz eine Urheberrechtsnovelle eingebracht, über die im März im Bundestag diskutiert werden soll. Sie hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Autoren besser für ihre Arbeit zu entlohnen und ihnen nach fünf Jahren die Rechte an ihren Büchern zurückzugeben. Das hat die Autorenschaft gespalten. Es gab einen Autorenbrief an die Regierung, in dem sie beschworen wird, das Gesetz nicht durchzubringen, weil sonst die Symbiose zwischen Verlag und Autor gestört werde. Verlage könnten Autoren nicht mehr über Jahre aufbauen und keine Lizenzen ins Ausland mehr vergeben. Die Diskussion darüber ist im Autorenforum Montsegur nachzulesen. Und ich frage mich jetzt auch: Wenn es doch Praxis ist, dass renommierte Autoren sich für jedes Buch einen neuen Verlag suchen und ihre Backlist nach zwei Jahren selber herausgeben müssen, wo ist dann die Symbiose? Das Modell, das hier vertreten wird, passt wohl eher in die Zeit, die ich anfangs beschrieben hatte. Das neue Gesetz wird seine Tücken und Fallstricke haben, aber im Großen und Ganzen wird es den Autoren doch nützen, ihre Backlist und ihre eigenes Autorengeschick selber in die Hand nehmen zu können.
Eine ausführliche Beschäftigung mit dem Thema "Verdienst von Autoren" kann man auch bei Martha Sophie Marcus nachlesen: Marthas Schreibtisch.
Dienstag, 4. August 2015
Bücher veröffentlichen heute
So, die Rabattaktion ist beendet. Und sie hat mir den Effekt gebracht, den ich damit verfolgte: Das Ebook ist jetzt in seiner Kategorie sichtbar geworden, hat dabei das vorige Buch ein wenig mitgezogen. Neuerdings können wir als Autoren ja direkt mitverfolgen, wieviele Seiten der Bücher gelesen werden. Dabei entsteht lustigerweise ein Konkurrenzspielchen zwischen "Nacht des Wolfes" und "Teufelswerk". Im letzten Monat lief der Teufel dem Wolf davon, jetzt sammelt Letzterer doppelt so viel gelesene Seiten! Amazon kümmert sich sehr um seine Autoren, das muss man ihm lassen. Wahrscheinlich hat es auch allen Grund dazu, denn wie ich gerade wieder einmal in der Selfpulisherbibel gesehen habe, eröffnete kürzlich sogar die Mayersche Buchhandlung eine Self Publishing-Plattform, nach Tolino und diversen anderen. Die Mayersche kannte ich, seit dort ein Buch von mir erhältlich und auf der Plattform "Lies mich" gelistet war. Welche Ziele diese Verlage und die Buchhandlungen damit wohl verfolgen? Erst einmal dem Monopolisten etwas entgegensetzen, das erscheint absolut logisch, und dabei den Autoren mit den Konditonen entgegenzukommen. Außerdem werden sie versuchen, neue, für die Verlagslandschaft hoffnungsvolle Talente zu entdecken. Das Prinzip ist immer dasselbe: Für wen am meisten gevoted wird, wer am meisten Bücher verkauft, dem wird gegeben. So kann man bei der Mayerschen auch ein Buchcover gewinnen, wenn man viel verkauft. Ich schätze aber mal, dass die Leistungen durch Lektorat, Korrektorat, Covergestaltung und Vermarktung dabei in Anspruch genommen werden sollten-und das sicher nicht bei allen umsonst! Es war also für einen Autor nie so einfach wie heute, seine Werke an die Leser zu bringen. Aber der Weg zur nachhaltigen Etablierung hat sich wenig geändert. Außer einem handwerklich einwandfreien Manuskript muss der Autor eine zündende Idee rüberbringen, bereit sein, an seinem Text zu arbeiten. Das Ganze scheint mir ein wenig wie diese Wandlung beim Einkaufen innerhalb der letzten Jahrzehnte: Während früher der Kunde vor der Theke stand und aus den Regalen auswählte, was er brauchte, fährt er jetzt mit einem überdimensionierten Einkaufswagen durch endlose Reihen von Regalen. Auf diesem Weg, der mittlerweile zu einer Fußreise von einer halben Stunde ausarten kann, hat der Kunde (wie auch im übertragenen Sinn der Autor) eine unendliche Menge von Möglichkeiten. Aber seine Ware musste schon immer so gut sein, dass sie Leser überzeugte, und sie muss auch heute noch so gut sein.
Nach Versorgung meines E-Books, die sich einige Zeit hinzog, habe ich mich endlich wieder an meinen neuen Roman gemacht. Ein erstes Kapitel ist entstanden, das Exposé ist im Werden. Für meine bisherigen Bücher hatte ich nie "professionelle" Exposés verfasst, eher Klappentexte. Erst kurz vorm Lektorat bekam der Lektor das gesamte Exposé. Da ich den neuen Roman aber nicht mehr im SP veröffentlichen, sondern eine Agentur oder einen Verlag suchen möchte, komme ich wohl nicht drum herum. Dabei habe ich gelernt, dass ein Exposé kein Handlungsabriss ist, sondern eine Vorstellung der Idee, der Charaktere und des dramatischen Aufbaus. Manche Agenturen und Verlage wollen bis zu drei Seiten, manche nur eine, aber alle wünschen bis zu dreißig Seiten Probetext. Ich finde diese Situation sehr reizvoll. Muss keine Markterwartungen bedienen, kann das Buch schreiben, das ich schon immer mal schreiben wollte. Und mich dann im Supermarkt der Möglichkeiten umschauen, wer den Zuschlag erhalten soll.
Nach Versorgung meines E-Books, die sich einige Zeit hinzog, habe ich mich endlich wieder an meinen neuen Roman gemacht. Ein erstes Kapitel ist entstanden, das Exposé ist im Werden. Für meine bisherigen Bücher hatte ich nie "professionelle" Exposés verfasst, eher Klappentexte. Erst kurz vorm Lektorat bekam der Lektor das gesamte Exposé. Da ich den neuen Roman aber nicht mehr im SP veröffentlichen, sondern eine Agentur oder einen Verlag suchen möchte, komme ich wohl nicht drum herum. Dabei habe ich gelernt, dass ein Exposé kein Handlungsabriss ist, sondern eine Vorstellung der Idee, der Charaktere und des dramatischen Aufbaus. Manche Agenturen und Verlage wollen bis zu drei Seiten, manche nur eine, aber alle wünschen bis zu dreißig Seiten Probetext. Ich finde diese Situation sehr reizvoll. Muss keine Markterwartungen bedienen, kann das Buch schreiben, das ich schon immer mal schreiben wollte. Und mich dann im Supermarkt der Möglichkeiten umschauen, wer den Zuschlag erhalten soll.
Montag, 29. Juni 2015
Titelschwemme von Sp-Büchern bis 2017?
Im Buchreport erschien dieser Tage ein Interview mit zwei Insidern über die Entwicklung des Self Publishermarktes: http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2015/06/18/250000-selfpublishing-novitaeten-im-jahr-2017.htm Die Verhältnisse im Self Publishingmarkt haben sich seit 2014 verändert. Gerd Roberts, der Sprecher der Geschäftsführung bei BoD und Sönke Schulz, Geschäftsführer bei Tredition, sprechen über die Zuwächse am Self Publishing-Markt. Es
gebe einen Zuwachs von 54% SP -Titeln pro Jahr, 2017 sollen es 250 000
sein, mehr Neuerscheinungen als Verlagsbücher, vor allem auch durch selbst verlegte Printbücher. Gehen wir einmal davon aus, dass die beiden, trotz eines gewissen Eigeninteresses, diese Einschätzungen realistisch abgegeben haben. Dann bedeutet es natürlich, dass die Gewichtung des SP immer größer wird. Für die Autoren bedeutet es aber gleichzeitig, dass es immer schwieriger wird, überhaupt gesehen zu werden. Aber das entspricht der
Lage im Buchhandel, wie ich es in den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren erlebte. Lag das erste Buch noch neun Monate in den Buchhandlungen, waren es beim letzten nur noch ein bis zwei Monate. Mit dem Sichtbarwerden und Abverkauf vom Stapel war seine Lebensdauer auch schon abgeschlossen und konnte sich vielelicht noch durch E-Books und Ausleihen in öffentlichen und Onleihe-Bibliotheken fortsetzen. Vor einem Jahr ging ich noch mit einer naiven Selbstverständlichkeit an die Veröffentlichung meines Verlags-Ebooks, machte eine Rabattaktion, postete öfter mal was im Blog oder auf Facebook und Twitter, machte Interviews und musste mich nicht mehr viel darum kümmern. Die Lage ist jetzt eine ganz andere. Wie ich von Johannes zum Winkel von xtme und Matthias Matting erfuhr, sind die Rabattaktionen schwieriger geworden. Um einen Platz in den Topp 100 zu bekommen, musste man früher 100 Ebooks verkaufen, heute sind es schon 300. Es stimmt also nicht, dass sich 99-Cent -Aktionen totgelaufen hätten, weil es zu viele 99-Cent-Bücher gibt, sondern es gibt zu viele Konkurrenten. Mein Ziel war es auch nicht, in die Topp 100 zu kommen, sondern in den einzelnen Kategorien gesehen zu werden. Heute sollte das Cover eines Romans möglichst einen "Wiedererkennungseffekt" haben, also aussehen wie der und der Bestseller. Waren diese Einheitscover für manche von uns nicht mit ein Grund, es einmal selbst im SP zu versuchen?
Ich habe die Entwicklung eines Kollegen ein wenig mitverfolgt, der offensichtlich ohne jedes Lektorat und Korrektorat vorging und in dessen Leseprobe es vor Fehlern strotzte. Er bekam ein paar deutliche Hinweise darauf und sank im Ranking ab. Ich glaube, das wir davon ausgehen können, dass Leser aufmerksam und unbestechlich sind. Nur wird es für sie auch immer schwieriger werden, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Ich habe die Entwicklung eines Kollegen ein wenig mitverfolgt, der offensichtlich ohne jedes Lektorat und Korrektorat vorging und in dessen Leseprobe es vor Fehlern strotzte. Er bekam ein paar deutliche Hinweise darauf und sank im Ranking ab. Ich glaube, das wir davon ausgehen können, dass Leser aufmerksam und unbestechlich sind. Nur wird es für sie auch immer schwieriger werden, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Donnerstag, 3. Juli 2014
Abschreckendes Cover und nichtssagender Klappentext
Gestern Abend kam ich aus dem Kurzurlaub im Fränkischen zurück. In meinem Postfach fand ich eine Nachricht von Tintenhexe vor: Sie hat meinen Roman "Die Köchin und der Kardinal" rezensiert. http://tintenhexe.blogspot.de/2014/07/rezension-die-kochin-und-der-kardinal.html.
Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn die Rezension ist sehr ehrlich, was das Cover und den Klappentext betrifft. Das Highlight sei, dass sich dahinter ein toller und spannender Roman verberge. Ich selbst konnte mich nämlich ebenfalls niemals mit den vier Covers meiner Bücher und den Klappentexten identifizieren, und beide hatten auch nie wirklich etwas mit dem Inhalt der Bücher zu tun. Sie waren dem fragwürdigen Verständnis geschuldet, dass Leser immer wieder zu dem Gleichen greifen würden, nämlich bei historischen Romanen zu Frauengestalten, die oft nicht einmal etwas mit der Epoche zu tun hatten, in denen die Handlung spielt. Meine Protagonistinnen trugen niemals rote Kleider, hatten kein Obstgebinde auf dem Kopf und waren auch nicht in eindeutiger Schräglage anzutreffen. Für einige der Titel übernehme ich allerdings die volle Mitverantwortung. Dazu passend habe ich ein Interview mit Matthias Koch, dem Leiter des Aufbau Verlages vom Januar 2014 aufgestöbert, in dem zum Ausdruck kommt, dass sich die Lektoren bei der Auswahl der Cover usw. nicht gegen ihre Vorgesetzten durchsetzen konnten.
Ich glaube nun nicht mehr grundsätzlich daran, dass Verlage am besten wüssten, welche Cover und welche Klappentexte die Leser und Leserinnen am meisten ansprechen. Die beiden Cover, die ich zusammen mit Grafikerinnen erstellt habe, entsprechen viel mehr den Inhalten der Bücher. Den Klappentext vom "Teufelswerk" habe ich erweitert, weil dort ein paar wesentliche Elemente fehlten (Die Hexenverfolgung, der Alchimist mit seinen teuflischen Plänen). Und ich habe ganz stark das Gefühl, als hätte das alles jetzt eine stärkere Wirkung, natürlich auch zusammen mit dem Preis (14.90 vs. 3.99)! Das Cover zu meinem Krimi "Martinsmorde" sollte auf jeden Fall den roten Felsen aus dem Schwarzwald enthalten und nicht aus einem weißen Hintergund, einem Messer und einem Blutstropfen bestehen.
Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn die Rezension ist sehr ehrlich, was das Cover und den Klappentext betrifft. Das Highlight sei, dass sich dahinter ein toller und spannender Roman verberge. Ich selbst konnte mich nämlich ebenfalls niemals mit den vier Covers meiner Bücher und den Klappentexten identifizieren, und beide hatten auch nie wirklich etwas mit dem Inhalt der Bücher zu tun. Sie waren dem fragwürdigen Verständnis geschuldet, dass Leser immer wieder zu dem Gleichen greifen würden, nämlich bei historischen Romanen zu Frauengestalten, die oft nicht einmal etwas mit der Epoche zu tun hatten, in denen die Handlung spielt. Meine Protagonistinnen trugen niemals rote Kleider, hatten kein Obstgebinde auf dem Kopf und waren auch nicht in eindeutiger Schräglage anzutreffen. Für einige der Titel übernehme ich allerdings die volle Mitverantwortung. Dazu passend habe ich ein Interview mit Matthias Koch, dem Leiter des Aufbau Verlages vom Januar 2014 aufgestöbert, in dem zum Ausdruck kommt, dass sich die Lektoren bei der Auswahl der Cover usw. nicht gegen ihre Vorgesetzten durchsetzen konnten.
Ich glaube nun nicht mehr grundsätzlich daran, dass Verlage am besten wüssten, welche Cover und welche Klappentexte die Leser und Leserinnen am meisten ansprechen. Die beiden Cover, die ich zusammen mit Grafikerinnen erstellt habe, entsprechen viel mehr den Inhalten der Bücher. Den Klappentext vom "Teufelswerk" habe ich erweitert, weil dort ein paar wesentliche Elemente fehlten (Die Hexenverfolgung, der Alchimist mit seinen teuflischen Plänen). Und ich habe ganz stark das Gefühl, als hätte das alles jetzt eine stärkere Wirkung, natürlich auch zusammen mit dem Preis (14.90 vs. 3.99)! Das Cover zu meinem Krimi "Martinsmorde" sollte auf jeden Fall den roten Felsen aus dem Schwarzwald enthalten und nicht aus einem weißen Hintergund, einem Messer und einem Blutstropfen bestehen.
Freitag, 2. Mai 2014
Die Cover sind da!
Vorhin bekam ich drei Vorschläge für ein Cover von meiner Grafikerin Frau Pappon. Mir persönlich gefiel auf Anhieb die Version 3 am besten! Nr. 1 hat aber auch seine Vorzüge ...Wie würdet ihr entscheiden?
Zur Erinnerung noch einmal der veränderte Klappentext:
Süddeutschland im Jahr 1527. Als die Blitze eines Unwetters die elterliche Burg zerstören, beginnt ein schweres Leben für Julia, die Tochter einer verarmten Ritterfamilie. Sie kommt bei einer Tante in der nahen Stadt unter. Um die junge Frau entspinnt sich ein Gewirr von Intrigen. Sie wird denunziert und als Hexe angeklagt, und nur durch die Hilfe einer Novizin entkommt sie einem Giftmord. Was treibt die ungeliebte Tante und die Äbtissin des Klosters zu ihrem teuflischen Spiel? Zusammen mit dem Stadtschreiber Wolfram sucht Julia nach der Lösung des Rätsels. Die beiden finden schließlich eine Spur, die sie zum Bischof in Rottenburg, zum Arzt Paracelsus und zu einem Alchimisten führt, der einen tödlichen Plan verfolgt. Der spannende Roman erschien 2011 unter dem Titel "Das Vermächtnis des Bischofs" im Verlag Oertel&Spörer.
Süddeutschland im Jahr 1527. Als die Blitze eines Unwetters die elterliche Burg zerstören, beginnt ein schweres Leben für Julia, die Tochter einer verarmten Ritterfamilie. Sie kommt bei einer Tante in der nahen Stadt unter. Um die junge Frau entspinnt sich ein Gewirr von Intrigen. Sie wird denunziert und als Hexe angeklagt, und nur durch die Hilfe einer Novizin entkommt sie einem Giftmord. Was treibt die ungeliebte Tante und die Äbtissin des Klosters zu ihrem teuflischen Spiel? Zusammen mit dem Stadtschreiber Wolfram sucht Julia nach der Lösung des Rätsels. Die beiden finden schließlich eine Spur, die sie zum Bischof in Rottenburg, zum Arzt Paracelsus und zu einem Alchimisten führt, der einen tödlichen Plan verfolgt. Der spannende Roman erschien 2011 unter dem Titel "Das Vermächtnis des Bischofs" im Verlag Oertel&Spörer.
Sonntag, 23. März 2014
Ein teuflisches Spiel-mit Cover und Titel
Dass es nicht einfach ist, ein Cover zu finden, das den Kern eines Romans trifft und keine Mogelpackung ist, habe ich gestern und heute gemerkt, als ich in Wikimedia Commons nach gemeinfreien Bildern zu bestimmten Stichworten gesucht habe. Aber ich bin - zunächst einmal-fündig geworden. Diese Bilder entsprechen sehr stark dem Inhalt des Romans. Als Distributor könnte ich mir Xinxii vorstellen, die konvertieren es auf Wunsch in alle möglichen Shops. Dort habe ich auch eine historische Autorenkollegin entdeckt, bei der ich anfragen könnte. Sich allein dem Riesen Amazon auszuliefern ist wohl nicht mehr so angesagt. Neobooks habe ich schon geprüft, da scheint die Bindung an das Forum sehr zeitraubend zu sein. Die lektorierte Fassung liegt mir vor. Leider ist die Endfassung auf Diskette gespeichert, so dass ich mir wohl noch ein externes Diskettenlaufwerk kaufen muss. Konnte ich denn im August 2011 ahnen, dass ich den Roman einmal selbst herausbringen würde? Hier noch einmal zum Vergleich das urprüngliche Verlagscover und der Titel. Frage an meine Blogleser: Welches Cover, welcher Titel könnte am ansprechendsten sein?
Klappentext (von mir):
Als die Blitze eines Unwetters die elterliche Burg treffen und alle Bewohner töten, beginnt ein schweres Leben für die Tochter einer verarmten Ritterfamilie. Julia überlebt mit viel Glück und kommt bei einer Tante in der Stadt unter. Um die junge Frau entspinnt sich ein Gewirr von Intrigen, und nur durch die Hilfe einer Novizin entkommt sie einem Giftmord. Was treibt die ungeliebte Tante und die Äbtissin des Klosters zu ihrem teuflischen Spiel? Zusammen mit dem Stadtschreiber Wolfram sucht Julia nach der Lösung des Rätsels. Die beiden finden schließlich eine Spur, die sie zu einem Bischof in Rottenburg führt. Der spannende Roman spielt im späten Mittelalter zwischen Sulz am Neckar, Rottenburg, Tübingen und Staufen.
Edit: Es wäre für mich auch kein Problem, mir kostenpflichtige Angebote einzuholen.
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Xinxii
Dienstag, 18. Februar 2014
Was kostet mich mein Buch?
Ab und zu schaue ich noch bei Facebook rein und machte heute eine weniger gute Entdeckung. Es ist ein Gastbeitrag, den der Rechtswissenschaftler und Autor Thomas Elbel im Blog von Lars Sobiraj geschrieben hat. Von einem, der auszog, ganz allein ein Buch zu veröffentlichen. Ich war doch ziemlich perplex, welche Kosten auf einen Autor zukommen, der sein Buch selbst veröffentlicht und dabei die Dienste auslagern muss - und wie lange es dauert, bis diese Kosten wieder reingespielt sind! Die mehr als 300 Kommentare dazu konnte ich noch nicht lesen, konnte aber aus den Reaktionen bei FB ersehen, dass es da vor Ignoranz und Beschimpfungen nur so hagelt. In einem Kommentar wurde zum Beispiel geschrieben, die Autoren sollten doch mit etwas anderem Geld verdienen wollen als mit ihren Büchern. Ich kann da wenig Fundiertes beitragen, aber das hat Thomas Elbel mit seinem Bericht ja schon getan. Ein Blick auf eine der neuesten Piratenplattformen hat gezeigt, dass meine beiden Verlags-E-Books, die am 13. Februar dieses Jahres erschienen sind, dort ebenfalls schon angepriesen werden, und zwar für 10 Cent das Stück.
Was könnte ein Autor, der über einige Erfahrung verfügt, Neuautoren in dieser Situation raten? Schmeißt eure Bücher auf den Markt, ohne alle Korrekturen, denn alles andere hat ja eh keinen Wert und wird abgefischt? Schreibt nur Sachen, die sich eh nicht verkaufen, weil sie ein Nischenthema bedienen und somit auch für die Plattformen nicht interessant sind? Arbeitet euch bei den Verlagen hoch und veröffentlicht dann die Bücher, deren Rechte ihr zurückbekommen habt? Schreibt ruhig, aber hütet euch vorm Veröffentlichen, denn es gibt ja nicht nur Piraten, die Bücher klauen, sondern auch die Verlage fahren die Produktion zurück und geben Neuautoren kaum noch eine Chance? Für ein Buch tausende von Euro zu bezahlen und es dann auf Umsonst - und 0,1-0,10 Euro-Plattformen zu sehen ist auch nicht lukrativer als bei einem DKZV zu veröffentlichen. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was ich mir selber oder anderen raten würde. Eines weiß ich gewiss: Sollte ich meinen Krimi und weitere Bücher veröffentlichen, werden sie davon betroffen sein. Und sind sie nicht davon betroffen, werden sie nicht "marktfähig" sein, eine Tatsache, die auch Verlage davon abhalten wird, sie zu veröffentlichen. Ein Teufelskreis. Vielleicht sollte ich die Probe aufs Exempel machen und jeweils ein Buch mit Kurzgeschichten, eines mit Wanderungen in Baden-Württemberg und das Buch "Orte zum Reinschmecken" selbst veröffentlichen. Da hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass sie nicht geklaut werden, wenn sie schon keiner kauft.
Was könnte ein Autor, der über einige Erfahrung verfügt, Neuautoren in dieser Situation raten? Schmeißt eure Bücher auf den Markt, ohne alle Korrekturen, denn alles andere hat ja eh keinen Wert und wird abgefischt? Schreibt nur Sachen, die sich eh nicht verkaufen, weil sie ein Nischenthema bedienen und somit auch für die Plattformen nicht interessant sind? Arbeitet euch bei den Verlagen hoch und veröffentlicht dann die Bücher, deren Rechte ihr zurückbekommen habt? Schreibt ruhig, aber hütet euch vorm Veröffentlichen, denn es gibt ja nicht nur Piraten, die Bücher klauen, sondern auch die Verlage fahren die Produktion zurück und geben Neuautoren kaum noch eine Chance? Für ein Buch tausende von Euro zu bezahlen und es dann auf Umsonst - und 0,1-0,10 Euro-Plattformen zu sehen ist auch nicht lukrativer als bei einem DKZV zu veröffentlichen. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was ich mir selber oder anderen raten würde. Eines weiß ich gewiss: Sollte ich meinen Krimi und weitere Bücher veröffentlichen, werden sie davon betroffen sein. Und sind sie nicht davon betroffen, werden sie nicht "marktfähig" sein, eine Tatsache, die auch Verlage davon abhalten wird, sie zu veröffentlichen. Ein Teufelskreis. Vielleicht sollte ich die Probe aufs Exempel machen und jeweils ein Buch mit Kurzgeschichten, eines mit Wanderungen in Baden-Württemberg und das Buch "Orte zum Reinschmecken" selbst veröffentlichen. Da hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass sie nicht geklaut werden, wenn sie schon keiner kauft.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Neues Cover und Lektorat Nr.2
Jetzt sind doch wieder ein paar Tage ins Land gegegangen, in denen ich kaum in der Außenwelt aufgetaucht bin, weder real noch online, außer bei der Arbeit und in meiner Partnerschaft, natürlich. Seit Montag arbeite ich mit großem Vergnügen am Lektorat des "Vermächtnis des Bischofs" und habe auch schon einiges geschafft. Heute will ich die Fahnen von "Die Hure und der Mönch" zum Aufbau Verlag schicken. Das Cover von dem "Vermächtnis" wurde inzwischen neu gestaltet- und ich habe für die Version hier links plädiert. Die Schrift ist jetzt besser zu lesen, und durch das Fehlen der Gestalt im Vordergrund sieht es nicht mehr so fantasymäßig, sondern eher "historisch" aus. Es scheint wirklich so zu sein, dass LeserInnen historischer Romane durch Fantasyelemente abgeschreckt werden. Meine Romane sind eigentlich alle in der gleichen, für mich typischen Weise geschrieben und zwar so, wie ich sie selbst auch gern lesen würde. Fantasyelemente sind nicht drin.
Ich konnte ja nun meine Entwicklung beim Schreiben hautnah durch die beiden Lektorate verfolgen. Buch Nr. 1 ("Das Vermächtnis") wurde im Jahr 2006 geschrieben, Buch Nr. 2 im Jahr 2010. Auch im Zusammenhang mit dem regionalen
süddeutschen Bezug wirkt Buch Nr. 1 auf mich etwas frischer, unbekümmerter, während ich im Buch Nr. 2 darüber staune, wie sich nach dem Lektorat alles noch besser ineinander fügt und sich vor allem noch witzige Stellen ergeben, bei denen ich jedesmal wieder lachen muss. Und es gibt eine Stelle, bei der mir auch nach dem zigsten Lesen noch ein Schauer den Rücken herunterläuft. Ja, diese Schauer gibt es wirklich noch!
Momentan bin ich also noch voll im Schaffensrausch, recherchiere auch noch ergänzend zu den Städten und werde wohl erst Ende August wieder richtig daraus hervortauchen. Und dann schaun wir mal, wohin die Sonne uns in den wohlverdienten Urlaub führen wird ...
Im Gegensatz zu Twitter darf ich in meinem Blog ja direkt Reklame für meine Bücher machen. Die beiden neuen Romane kann man schon länger vorbestellen-entweder bei Amazon oder direkt beim Verlag. Ich suche die Links jetzt noch heraus:
Ich konnte ja nun meine Entwicklung beim Schreiben hautnah durch die beiden Lektorate verfolgen. Buch Nr. 1 ("Das Vermächtnis") wurde im Jahr 2006 geschrieben, Buch Nr. 2 im Jahr 2010. Auch im Zusammenhang mit dem regionalen
süddeutschen Bezug wirkt Buch Nr. 1 auf mich etwas frischer, unbekümmerter, während ich im Buch Nr. 2 darüber staune, wie sich nach dem Lektorat alles noch besser ineinander fügt und sich vor allem noch witzige Stellen ergeben, bei denen ich jedesmal wieder lachen muss. Und es gibt eine Stelle, bei der mir auch nach dem zigsten Lesen noch ein Schauer den Rücken herunterläuft. Ja, diese Schauer gibt es wirklich noch!
Momentan bin ich also noch voll im Schaffensrausch, recherchiere auch noch ergänzend zu den Städten und werde wohl erst Ende August wieder richtig daraus hervortauchen. Und dann schaun wir mal, wohin die Sonne uns in den wohlverdienten Urlaub führen wird ...
Im Gegensatz zu Twitter darf ich in meinem Blog ja direkt Reklame für meine Bücher machen. Die beiden neuen Romane kann man schon länger vorbestellen-entweder bei Amazon oder direkt beim Verlag. Ich suche die Links jetzt noch heraus:
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