Es war eine gute Zeit mit dem lektorierten Text meines Schwarzwaldkrimis "Martinsmorde". Gestern habe ich die letzten Verbesserungen angebracht und die Kommentare gelöscht. Wie man so sagt: Aus einem Rohdiamanten ist ein Edelstein geworden. Oder besser gesagt aus einer grob geschnitzten Holzfigur ein hübsches Schwarzwaldpüppchen mit Bollenhut :-) Spaß beiseite: Nicht nur dafür, aber auch dafür ist das Schreiben eine Beschäftigung, die immer wieder Früchte trägt. Als nächstes kommt dann das Cover, auf das ich schon sehr gespannt bin. Meine anderen (historischen) unveröffentlichten Romane passen nicht ins Verlagsprogramm, wie ich schon vermutet hatte. Dafür kann ich an dem Schwarzwaldthema dranbleiben, wenn ich möchte. Meine Journalistin aus Tübingen und der Kommissar aus Hohenstadt können weiter ihre Abenteuer erleben und ihre fälle lösen. Leitthema ist dabei "Das alte Herz" von Wilhelm Hauff. Der Vorteil dieser Art von Krimis ist der, dass ich darin sowohl -wenn auch natürlich nicht zu üppige - Landschaftsbeschreibungen mit psychologisch interessanten Charakteren verbinden kann. Als ich den Krimi schrieb, hatte ich schon drei bis fünf weitere Folgen im Hinterkopf. Also nach dem Mord am Martinstag könnten welche zu Ostern, Fronleichnam, zu Pfingsten, Erntedank und Allerseelen folgen, jeweils mit dem Ort, dem Schwarzwald, seinen Menschen und sogar dem Brauchtum verwoben.
Daneben habe ich weiter die Entwicklung mit der DSGVO verfolgt, der neuen Datenschutzverordnung der EU. Jeden Tag gibt es etwas auszufüllen und zu bestätigen. Heute kommt erstmalig in meiner Papierzeitung eine ganzseitige Anzeige von Facebook, in der die Leser geduzt und zur Zustimmung für die neue Datenschutzerklärung gebeten werden. In einer anderen, ebenfalls ganzseitigen Rubrik wird auf die wichtigsten Punkte der DSGVO hingewiesen. Es wird erwartet, dass etwa 30% aller Bürger von ihre Recht auf Einsicht und Löschung Gebrauch machen werden, und dass die Abmahnanwälte sich vor allem auf mittlere und größere Unternehmen konzentrieren werden.
Wir Blogger und Webseitenbetreiber müssen natürlich auch auf alles vorbereitet sein.
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Samstag, 19. Mai 2018
Dienstag, 21. Februar 2017
Reich und berühmt bin ich nicht geworden
| Blick auf das Weindorf Uhlbach |
- Blogger sind neugierige Menschen. Wie sieht Dein Alltag für gewöhnlich aus?
Vorab muss ich sagen, dass ich gerade einen Roman fertiggeschrieben
habe – den zehnten, wenn ich mich nicht irre. Deshalb geht es beim Schreiben gerade etwas ruhiger zu. (Muss auch meine geplagten Arme
etwas schonen). Jetzt im Winter, bei dem schwer herabhängenden
Himmel, spielt sich das meiste drinnen ab. Ich stehe nicht zu früh
auf, mache mir einen Espresso und ein bisschen was zum Essen und
hocke mich vor meinen geliebten Laptop. Ich stöbere in meinem
Autorenforum, gucke in benachbarte Blogs und natürlich auch
regelmäßig bei Facebook rein. Dann hole ich die Papierzeitung aus
dem Briefkasten und lese so richtig altmodisch gemütlich, besonders
die menschelnden Berichte aus dem Ländle. Nachmittags sind mein
Partner und ich immer unterwegs. Sei es zum Einkaufen, zum
Stadtbummel in der Umgebung, in Museen und Buchhandlungen/
Antiquariaten. Dort sind wir (als Rentner) Dauergäste. Auch im
Fernsehen erhalte ich Anregungen durch Kultur/Natursendungen und
Krimis. Darüber hinaus bin ich auch noch Vielleserin. Nach einem Großteil der Weltiteratur jetzt vor allem gute Krimis und
Thtiller, am liebsten von deutschen Autoren. Aber auch gern Romane
und Biografien über das 19. und 20. Jahrhundert. Im Sommer kommen
Wanderungen, Ausflüge, Aufenthalte an Badeseen und Kurzreisen hinzu.
Meine Hirnzellen bekommen also genügend Anreize, wie man sieht.
- Den Seinen gibt`s der HERR im Schlaf? Wie kamst du zum Bloggen?
Da muss ich wirklich überlegen, ist schon so lange her, über
zehn Jahre glaube ich. Wahrscheinlich haben mich AutorenkollegInnen
dazu angeregt, die ebenfalls in der Zeit zu bloggen begannen.
- Gibt es Vorbilder, die Dein Leben und Deine Arbeit beeinflusst haben?
In meiner Jugend waren es Albert Schweizer, Hermann Hesse und Max
Frisch. Später Bruno Bettelheim. Mahatma Gandhi und noch später
viele Schriftsteller und alle, die etwas aus ihrem Leben gemacht und
etwas bewirkt hatten.
- Ich bin ein Mensch. Nichts Menschliches ist mir fremd … Gestattest Du Dir gelegentlich die eine oder andere Torheit?
Ich gestatte mir seit vielen Jahren die Torheit zu schreiben. Das
macht mich glücklich, aber es ist eine noch größere Torheit zu
glauben, dass man auch nur annähernd reich und berühmt damit wird.
- Über welches Thema brütest Du am liebsten?
Über
allen Themen, die tagtäglich anfallen-gesellschaftliche,
psychologische, eigenes Leben und Schreiben, politische mehr am
Rande, damit habe ich mich früher jahrzehntelang beschäftigt und
aktiv dafür gekämpft.
- Hannibal überquerte die Alpen. Welche Reisen haben Dich nachdrücklich beeinflusst?
Am
meisten wohl die Reise mit dem Frachter nach Südamerika, zu
Verwandten in Argentinien. Die hatten mir meine Eltern zum Abitur
geschenkt. Dort war ich vier Monate unterwegs, auf der Pampa, an den
Wasserfällen des Iguazu und in den Anden.
Außerdem die Reisen
nach Mexiko und Venezuela, quer durch Europa, durch Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland
und durch fast ganz Deutschland. Das fließt immer auch in meine
Romane ein, zuletzt die Argentinienreise in meinen neuesten.
- Nichts ist so schwierig, als dass es nicht erforscht werden könnte! Wieviel Kraft und Zeit steckst du für gewöhnlich in die Recherche für Deinen Blog?
Bei längeren Artikeln kann es schon mal zwei, drei Stunden
dauern, auch das Schreiben selbst und das Verlinken nimmt bei einem
kurzen Artikel oft mindestens eine Stunde in Anspruch.
- Welche Hobbies pflegst Du außerhalb des Bloggens?
Wie oben schon erwähnt, Wandern, Schwimmen, Lesen, dazu
Fotografieren und Reisen. Das Kochen und der Garten stehen nicht mehr
so im Vordergrund wie früher, durch das Schreiben bleibt vieles, was
man früher gern getan hat, auf der Strecke.
- Luxuria. Was zählt für dich zu den Annehmlichkeiten des Lebens?
Die frei verfügbare Zeit, seit ich nicht mehr angestellt
arbeite. Ausschlafen, tun, wozu ich Lust habe. Schreiben, was mir
gefällt und was mich glücklich macht. Gutes Essen, schöne
Landschaften, Städte, Schlösser und Burgen.
- Frisch begonnen, ist halb gewonnen? – Bist du ein Morgen- oder ein Nachtblogger?
Meistens am Mittag oder später am
Abend.
- Hast du ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch
deine Blogs zieht?
Das
Schreiben, das Leben, gesellschaftliche Trends, Psychologisches, Natur und Kultur und alles, was sich so um mich herum abspielt.
Montag, 7. Mai 2012
Leute, bloggt mal wieder!
Vor zwei Tagen habe ich mich bei Facebook angemeldet, einfach so. Und weil es so einfach war, habe ich es auch bei der Anmeldung belassen. Jeden Tag fülle ich dort ein wenig auf, mit Bild, Profil und den ersten Kontakten. Ich verfolge auch keine Absicht damit. Vielleicht habe ich dort einmal eine Autorenseite, auf der auch diskutiert werden kann. Und offensichtlich bekommt man dort auch scheller und öfter Feedback als im Blog - und kann seine Blogartikel dort posten.
Dazu passend fand ich gerade bei Alice Gabathuler einen Beitrag über das Bloggen
sowie einen Link zu einem weiteren Beitrag über das Bloggen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es wirklich ernst gemeint ist. Aber ich muss dem und auch vielen der Kommentatoren beipflichten: Bloggen erfordert mehr Arbeit, ist aber auch nachhaltiger. Macht geile kleine Blogs auf!
Montag, 11. Januar 2010
Meine Blogs
Zur Zeit betreibe ich drei Blogs, auch wenn zwei davon mehr oder weniger brach liegen. Das alte www.schreibteufelchen.myblog.de habe ich jetzt mal gespeichert und schaue es nach Verwertbarem durch, so bald ich Luft habe, bevor ich es dann lösche. Sonst kann es passieren, dass mitten in der Nacht eine englische Antwort auf etwas kommt, das ich vor zwei Jahren geschrieben habe...Der parallel laufende Blog "Lust am Wandern" kann nicht intensiv von mir gepflegt werden und war auch von Anfang an wenig besucht (auch wenn sich gleich vier regelmäßige Leser eingetragen hatten). Der Blog, der sich eigentlich über die Jahre durchgesetzt und seine Stammleser hat, ist dieser hier.
Inzwischen geht es ja nicht mehr nur darum, den Schreibprozess für andere Kollegen durchsichtig zu machen, sich "über die Schulter gucken" zu lassen. Es geht bei mir inzwischen um eine Mehrfachstrategie, nämlich der, Romane für große Verlage zu schreiben und der, regional etwas auf die Beine zu stellen. Zu den Romanen wird es immer wieder Hinweise auf die Schreibprozesse geben, auch zum Leben eines Autors und einer Sozialpädagogin allgemein. Zu den regionalen Aspekten- das sind im Moment der
Schwäbische Haus- und Heimatkalender, die "Schönsten Wochenenden" und der Schwäbische Literaturpreis - kommen immer mal wieder Anregungen, die ich hier kulminieren möchte. Es hat sich nämlich erwiesen, dass es keine Fluktuation der LeserInnen zwischen dem Schreibteufelchen und der "Lust am Wandern" gibt. So werde ich den anderen Blog rein für Wanderungen verwenden und hier alles listen, was mir sonst noch wichtig erscheint. Da kann dann durchaus auch mal ein Ausflug auftauchen, Lektüre, Rezepte und Aufgeschnapptes.
Inzwischen geht es ja nicht mehr nur darum, den Schreibprozess für andere Kollegen durchsichtig zu machen, sich "über die Schulter gucken" zu lassen. Es geht bei mir inzwischen um eine Mehrfachstrategie, nämlich der, Romane für große Verlage zu schreiben und der, regional etwas auf die Beine zu stellen. Zu den Romanen wird es immer wieder Hinweise auf die Schreibprozesse geben, auch zum Leben eines Autors und einer Sozialpädagogin allgemein. Zu den regionalen Aspekten- das sind im Moment der
Schwäbische Haus- und Heimatkalender, die "Schönsten Wochenenden" und der Schwäbische Literaturpreis - kommen immer mal wieder Anregungen, die ich hier kulminieren möchte. Es hat sich nämlich erwiesen, dass es keine Fluktuation der LeserInnen zwischen dem Schreibteufelchen und der "Lust am Wandern" gibt. So werde ich den anderen Blog rein für Wanderungen verwenden und hier alles listen, was mir sonst noch wichtig erscheint. Da kann dann durchaus auch mal ein Ausflug auftauchen, Lektüre, Rezepte und Aufgeschnapptes.
Samstag, 7. November 2009
Wann ist es Zeit, mit dem Bloggen aufzuhören?
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