Als absoluter Frischling bin ich vor zwei Wochen bei Facebook eingetrudelt - ich kam dazu wie die berühmte Jungfrau zum Kind. Es war zunächst ein wenig verwirrend und es hat bis heute gedauert, bis ich wusste, wie man die Chronik einrichtet, ein Titelbild hochlädt und das alles verwaltet. Jetzt gehöre ich also zur Weltgemeinde des Internets. Ich glaube auch durchaus, dass es mir und anderen Vorteile bringt und vor allem Spaß macht. Ich habe viele Autorenkollegen getroffen und eingeladen, darunter auch einige aus der alten Schreibwerkstatt. Jetzt kann ich immer sehen, was mein Sohn David aus Afghanistan schreibt und seine Fotos anschauen. Mit einer Kollegin tausche ich schon Bücher aus. Das alles ist durchaus eine Bereicherung. Die Kommunikation ist allerdings reichlich verknappt, wie auch bei Twitter. Die Fotos müssen jetzt groß sein, während sie hier im Blog immer zu groß waren. Das einzige, was mir ein bisschen unheimlich ist, erfuhr ich am Tag des Börsengangs von Facebook. Ehemalige Nutzer verklagen Facebook auf 15 Milliarden Dollar, weil ihre Daten nach ihrem Weggang nicht gelöscht wurden. Außerdem werde ich darauf achten, ob neuer Spam hereinkommt, und dass ich nur Sachen preisgebe, die alle Welt wissen darf. (auch wenn ich nur ein Tropfen im Ozean dieser Gemeinde bin:-)
Mein Chronikbeginn bei Facebook-soll die offizielle Autorenseite werden-leider sind die Autorenfreunde alle auf der privaten Seite!
Private Facebook-Seite seit 8. Mai
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Dienstag, 22. Mai 2012
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Zeitfresser Internet
Achtung, bevor Sie dies lesen, entscheiden Sie, ob es auch wirklich nötig ist, es zu lesen! Es könnte ein Zeitfresser sein. Jetzt habe ich meine Zeit damit verbracht, mich darüber zu informieren, wo die größten Zeitfresser stecken. Nachdem ich tief in mich gegangen bin, kann ich für mich feststellen: Meine größten Zeitfresser sind Emails, ob beruflich, mit Bekannten oder für den Blog. Und alles, was man meint, auch noch so lesen zu müssen jeden Tag. Hier lese ich, dass man auch bei Twitter, Facebook usw. selektieren kann, um nicht überschwemmt zu werden. Da wage ich mich gar nicht erst hin, weil ich mich kenne. Bin ich nicht früher auch in Chats gehockt und habe die Suppe anbrennen lassen? Ich kenne mich zur Genüge. Weitere, wenn auch nötige Zeitfresser sind der Haushalt, das Schneeschippen, Einkaufen. Und der allergrößte: Das Schreiben und die Beschäftigung mit dem Schreiben. Der Beruf frisst einen Haufen Zeit, ebenso Friseur-und Zahnarztbesuche. Lesen kostet Zeit, Fernsehen (das wenige, was davon bleibt), Spazierengehen, Kochen, Essen, Körperpflege, Fotografieren und Shoppen auch. Man sollte sich fragen, was man davon am liebsten macht und was am wenigsten gern und was man nicht eliminieren kann. Dann bleibt genügend Zeit, sich auch einmal auf der Couch zu räkeln und den Schneeflocken zuzuschauen.
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