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Donnerstag, 9. Dezember 2010
Zeitfresser Internet
Achtung, bevor Sie dies lesen, entscheiden Sie, ob es auch wirklich nötig ist, es zu lesen! Es könnte ein Zeitfresser sein. Jetzt habe ich meine Zeit damit verbracht, mich darüber zu informieren, wo die größten Zeitfresser stecken. Nachdem ich tief in mich gegangen bin, kann ich für mich feststellen: Meine größten Zeitfresser sind Emails, ob beruflich, mit Bekannten oder für den Blog. Und alles, was man meint, auch noch so lesen zu müssen jeden Tag. Hier lese ich, dass man auch bei Twitter, Facebook usw. selektieren kann, um nicht überschwemmt zu werden. Da wage ich mich gar nicht erst hin, weil ich mich kenne. Bin ich nicht früher auch in Chats gehockt und habe die Suppe anbrennen lassen? Ich kenne mich zur Genüge. Weitere, wenn auch nötige Zeitfresser sind der Haushalt, das Schneeschippen, Einkaufen. Und der allergrößte: Das Schreiben und die Beschäftigung mit dem Schreiben. Der Beruf frisst einen Haufen Zeit, ebenso Friseur-und Zahnarztbesuche. Lesen kostet Zeit, Fernsehen (das wenige, was davon bleibt), Spazierengehen, Kochen, Essen, Körperpflege, Fotografieren und Shoppen auch. Man sollte sich fragen, was man davon am liebsten macht und was am wenigsten gern und was man nicht eliminieren kann. Dann bleibt genügend Zeit, sich auch einmal auf der Couch zu räkeln und den Schneeflocken zuzuschauen.
Freitag, 9. Januar 2009
Titelfindung
Nach einem Brainstorming seit gestern Abend habe ich nun einen halbwegs brauchbaren Arbeitstitel für mein neues Projekt gefunden - und meinem Agenten sagt es ebenfalls zu.
Heute Abend und am Wochenende werde ich darüber nachdenken, wie ich es angehen will. Ja, richtig, ich werfe natürlich nicht die Flinte ins Korn, sondern lasse mich noch einmal anstecken von den Bildern, die in meinem Kopf sind. Pläne - vom Urlaub bei Florenz über Lektüre, Gemäldegalerien - ach ja, die Uffizien!, flitzen durch meinen Sinn. Zunächst einmal aber träume ich diesen Traum.
Heute Abend und am Wochenende werde ich darüber nachdenken, wie ich es angehen will. Ja, richtig, ich werfe natürlich nicht die Flinte ins Korn, sondern lasse mich noch einmal anstecken von den Bildern, die in meinem Kopf sind. Pläne - vom Urlaub bei Florenz über Lektüre, Gemäldegalerien - ach ja, die Uffizien!, flitzen durch meinen Sinn. Zunächst einmal aber träume ich diesen Traum.
Mittwoch, 7. Januar 2009
Mein innerer Lektor
Ein bisschen konnte ich die Auseinandersetzung mit meinen 30 Seiten Text noch hinauszögern, habe gestern Abend noch ein Buch über die Maler der Renaissance gewälzt, endlich auch diesen wunderbaren Engel von Dürer, ein Detail des "Rosenkranzfestes", wiedergefunden. Und die Frauengesichter Lucas Cranachs d.Ä.
Beim Bearbeiten des Textes nun merke ich, dass das intensive Lektorat (natürlich auch Erfahrung und viel Lesen) meinen Blick für die Schwächen eines Textes sehr geschärft haben. Bei mir sind es Beschreibungen und Szenen, die den Text bremsen. Ein Vergleich mit dem Anfang der "Pilgerin von Montserrat", das ja schon verkauft ist, zeigt mir, dass ich in dem neuen Text "langsamer" geworden bin. Etwa ein Viertel habe ich rausgeschmissen, den Prolog gestrichen, weil auch er überflüssig ist. Die beiden Exposés möchte ich dann an meinen Agenten schicken, den Romananfang vielleicht in meiner Schreibgruppe besprechen.
Ach ja, noch ein Hinweis aus meiner Gruppe: Im Mai findet ein Seminar mit Ursula Schmidt-Spreer, Titus Müller u.a. zum Romanschreiben in Nürnberg statt.
Beim Bearbeiten des Textes nun merke ich, dass das intensive Lektorat (natürlich auch Erfahrung und viel Lesen) meinen Blick für die Schwächen eines Textes sehr geschärft haben. Bei mir sind es Beschreibungen und Szenen, die den Text bremsen. Ein Vergleich mit dem Anfang der "Pilgerin von Montserrat", das ja schon verkauft ist, zeigt mir, dass ich in dem neuen Text "langsamer" geworden bin. Etwa ein Viertel habe ich rausgeschmissen, den Prolog gestrichen, weil auch er überflüssig ist. Die beiden Exposés möchte ich dann an meinen Agenten schicken, den Romananfang vielleicht in meiner Schreibgruppe besprechen.
Ach ja, noch ein Hinweis aus meiner Gruppe: Im Mai findet ein Seminar mit Ursula Schmidt-Spreer, Titus Müller u.a. zum Romanschreiben in Nürnberg statt.
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