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Freitag, 17. Juli 2015
Nacht des Wolfes-im neuen Gewand
Auf Anraten eines Self Publishing-Fachmanns haben meine Illustratorin und ich das Cover des Ebooks "Nacht des Wolfes" inzwischen umgestaltet. Anderer Hintergrund, größere Schrift.Vom 31.7. bis 2.8. gibt es dann eine Rabattaktion - 99 Cent statt 3.99. Ich werde noch mal an den Termin erinnern bis dahin kann man das Ebook aber auch gern kaufen oder ausleihen!
http://tinyurl.com/pkvv8ew
Klappentext: Württemberg im Jahr 1787. Wer ist das unbekannte Mädchen mit dem weißen Wolf, das immer dann auftaucht, wenn in der Stadt ein grausamer Mord geschieht? Ist es eine Geistererscheinung oder ein Mensch aus Fleisch und Blut? Die Tübinger Studenten Andreas und Claudius, vom despotischen Herzog Carl Eugen von Württemberg verfolgt, versuchen das Rätsel zu lösen. Doch eine unsichtbare Kraft versucht mit allen Mitteln, das zu verhindern. Zusammen mit ihren Freunden Laura und deren Vater Professor Pfeiffer kommen sie einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Sie wissen nicht, dass sie sich damit in eine tödliche Gefahr begeben.
Mittwoch, 21. Mai 2014
Interviews und Rezensionen
Immer, wenn man denkt, alles trete auf der Stelle und es werde sich nichts mehr ändern, geht irgendwo ein Türchen auf, wie ich selbst und wir alle es schon erlebt haben. Gestern kam die Anfrage von einer Buchbloggerin wegen eines Interviews; sie möchte auch gern rezensieren, weil ihr meine historischen Romane sehr zusagen. So werden wir das Interview mit Sabine Schäfers jetzt veröffentlichen, und ich werde die Printversion des E-Books und ein weiteres verschicken. Gut, dass die Verlage früher immer so reichlich Belegexemplare geschickt haben! Das nächste Interview wird dann voraussichtlich im Juli erscheinen. Da ich schon am berichten bin und die Nachricht hier ein wenig kurz ist, noch ein denkwürdiges Erlebnis: Ich lese gerade ein Buch, das wir auf dem hiesigen Bücherflohmarkt erstanden haben. Es heißt "Schillers Heimatjahre. Die Wanderungen des Heinrich Roller" und wurde von Hermann Kurz, (1813-1873), einem Freund und Weggenossen Eduard Mörikes, verfasst. Und es ist genau der Roman, den ich früher immer schreiben wollte! Er ist in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts angesiedelt, und alle Figuren, die mir aus dieser Zeit ans Herz gewachsen sind, tauchen auf, alle Schauplätze, auf denen wir unterwegs sind, werden detailreich beschrieben. Es ist ein 1000seitiger Entwicklungsroman - den brauche ich also nicht mehr zu schreiben! Hermann Kurz ist übrigens ein Autor, den ich erst vor einiger Zeit für mich entdeckt habe. Den "Sonnenwirt", die Lebensgeschichte des Räuberhauptmanns Johann Friedrich Schwan, die wiederum Friedrich Schiller zu seinen "Räubern" inspiriert hat, habe ich mit dem größten Vergnügen gelesen. Hermann Kurz ist heute fast vergessen. Und er hat als freier Schriftsteller in Stuttgart und Tübingen, wo er zuletzt als Unterbibliothekar wirkte, kein leichtes Leben gehabt.
Samstag, 14. September 2013
Der lange Weg nach Ludwigsburg
| Schloss Ludwigsburg, Südseite, im Vordergrund die Berliner |
Nun aber zum Hightlight des Tages: Der blühende Barock im Schlossgarten! Es war inzwischen 17.26, und wir warteten vier Minuten, bis der Preis um zwei Euronen runterging. Was juckt`s, wir hatten doch Zeit! Eine Gruppe nebenstehender Berliner bot das jedoch Anlass zum Schwabenwitz: Die Schwaben hätten ja immer einen Anlass zu sparen! Da wir keine Schwaben sind, focht uns das nicht an, zumal sie selbst die vier Minuten warteten.
Den südlichen Schlossgarten - und alles Übrige - hatten wir zuletzt im Frühjahr gesehen, als noch das meiste kahl war. Jetzt staunte ich nicht schlecht, was für Superlative der Spätsommer und Herbst noch bringen können.
Wie so oft, begegnete mir auch eine Figur wieder, die zumindest als Herrscher und Landesvater in meinem neuen Roman vorkommt: Herzog Carl Eugen, der in diesem Schloss wirkte und kreieren ließ, die Künste förderte, aber auch seinen Untertanen die Hand abhacken ließ, wenn sie Holz aus den Alleen stohlen. Er brachte den Dichter Friedrich Daniel Schubart für zehn Jahre auf den Hohenasperg, weil er sich in seinen Schriften gegen die Obrigkeit gewandt hatte. Des Herzogs Mätresse Franziska von Hohenheim hatte der Dichter als "Lichtputze, die qualmt und stinkt" bezeichnet, so dass es den beiden ein Vergnügen war, den Delinquenten nach zehn Jahren gebrochen aus dem Kerker kommen zu sehen. Und auch Schiller musste vor dem Herzog nach Mannheim fliehen, sonst hätte er die Aufführung seiner "Räuber" in Mannheim nicht miterleben können und es hätte ihn vielleicht auch in die Verliese des Hohenaspergs verschlagen. Ein Besuch bei Schubart in dessen Zelle inspirierte ihn übrigens zu den "Räubern".
Und die Moral von der Geschicht: Man sollte niemals aufgeben, auch wenn sich der Weg zum Ziel auch als noch so dornig und weitläufig erweist!
Samstag, 8. Juni 2013
Biss im Abendgrauen-oder was ich von Friedrich Schiller lernte
| Schillers Geburtshaus in Marbach |
| Schillermuseum in Marbach |
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