Sonntag, 24. Juli 2011

Halbzeit-Bilder einer Recherche

Brücke in Sulz am Neckar


Das unbeständige Wetter lockte gestern noch einmal zu Recherchen vor Ort (abschließend zum Vermächtnis des Bischofs). Das hier ist die alte Neckarbrücke in Sulz, der Stadt, die unser Land sehr lange mit Salz versorgte.

 Café im Schloss Glatt

Schloss Glatt

Ein Ritter von Neuneck in der Glatter Kirche


Längst kein Geheimtipp mehr: das sagenhafte Café im Schloss Glatt, nicht weit von Sulz entfernt im Glatttal.
Unten eine Ansicht von Schloss Glatt, das in meinem Roman eine wichtige Rolle spielt, ebenfalls ein Ritter von Neuneck bzw. von Sterneck.
Amtshaus des Obervogts in Sulz
Heute Abend war "Halbzeit", das heißt, die Hälfte des Lektorats ist ungefähr geschafft. Es war nicht leicht, eine Beschreibung der Stadt Sulz im Jahr 1527  hinzukriegen, da außer der Kirche und dem Amtshaus derVögte fast alles einem Brand im Jahr 1794 zum Opfer gefallen ist. Aber dank der Archive und dank eines Mannes, der uns auf der Straße geschichtsträchtige Auskunft gab, konnte ich Salzbrunnen, Siedehäuser, Renaissance-Rathaus, Friedhof und Mühle rekonstruieren. In Rottenburg war es das Chorherrenstift, das es nicht mehr gab und das beschrieben werden wollte.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Neues Cover und Lektorat Nr.2

Jetzt sind doch wieder ein paar Tage ins Land gegegangen, in denen ich kaum in der Außenwelt aufgetaucht bin, weder real noch online, außer bei der Arbeit und in meiner Partnerschaft, natürlich. Seit Montag arbeite ich mit großem Vergnügen am Lektorat des "Vermächtnis des Bischofs" und habe auch schon einiges geschafft. Heute will ich die Fahnen von "Die Hure und der Mönch" zum Aufbau Verlag schicken. Das Cover von dem "Vermächtnis" wurde inzwischen neu gestaltet- und ich habe für die Version hier links plädiert. Die Schrift ist jetzt besser zu lesen, und durch das Fehlen der Gestalt im Vordergrund sieht es nicht mehr so fantasymäßig, sondern eher "historisch" aus. Es scheint wirklich so zu sein, dass LeserInnen historischer Romane durch Fantasyelemente abgeschreckt werden. Meine Romane sind eigentlich alle in der gleichen, für mich typischen Weise geschrieben und zwar so, wie ich sie selbst auch gern lesen würde. Fantasyelemente sind nicht drin.
Ich konnte ja nun meine Entwicklung beim Schreiben hautnah durch die beiden Lektorate verfolgen. Buch Nr. 1 ("Das Vermächtnis") wurde im Jahr 2006 geschrieben, Buch Nr. 2 im Jahr 2010. Auch im Zusammenhang mit dem regionalen
süddeutschen Bezug wirkt Buch Nr. 1 auf mich etwas frischer, unbekümmerter, während ich im Buch Nr. 2 darüber staune, wie sich nach dem Lektorat alles noch besser ineinander fügt und sich vor allem noch witzige Stellen ergeben, bei denen ich jedesmal wieder lachen muss. Und es gibt eine Stelle, bei der mir auch nach dem zigsten Lesen noch ein Schauer den Rücken herunterläuft. Ja, diese Schauer gibt es wirklich noch!
Momentan bin ich also noch voll im Schaffensrausch, recherchiere auch noch ergänzend zu den Städten und werde wohl erst Ende August wieder richtig daraus hervortauchen. Und dann schaun wir mal, wohin die Sonne uns in den wohlverdienten Urlaub führen wird ...
Im Gegensatz zu Twitter darf ich in meinem Blog ja direkt Reklame für meine Bücher machen. Die beiden neuen Romane kann man schon länger vorbestellen-entweder bei Amazon oder direkt beim Verlag. Ich suche die Links jetzt noch heraus:

Montag, 4. Juli 2011

Bilder vom Sommer

Nachdem ich nun auch noch ein Nachwort zum Roman "Die Hure" und der Mönch" verfasst habe, stelle ich noch ein paar Bilder vom Wochenende ein, bevor dann das zweite Lektorat "Das Vermächtnis des Bischofs" los geht. Der kleine Urlaub führte uns in die schönsten Schwarzwaldstädtchen Schiltach, Haslach und Gengenbach im Unteren Kinzigtal, gestern zur "Neckarburg" bei Rottweil, einem Umlaufberg, von dem aus wir eine Wanderung "am wilden Fluss" entlang machten - denn hier ist der Neckar noch teilweise ungestört in seinem Bett belassen.
Die "Vollmondlesung" in Schiltach wird bestimmt sehr reizvoll!
Ackerbürgerhäuser in Schiltach
Der Marktplatz von Schiltach, am Rathaus Malereien zum "Teufel von Schiltach"
Das kleine, freie Antiquariat
Ankündigung einer Vollmondlesung
Hochzeit am Kloster von Haslach, links das Denkmal des Schriftstellers Heinrich Hansjakob
Fest auf dem Marktplatz von Gengenbach

Der Neckar bei Rottweil
Stilles Wasser

Das blaue Band

Frühlingsspaziergang am Neckar Jetzt ist er endlich da, der "richtige" Frühling! Und tatsächlich liegt eine Art blaues Band üb...