Samstag, 11. Juli 2009

Backpulver und Zimt für Holzameisen,Marderschreck

Ich will noch mal einen Kommentar von Petra aufgreifen, der ein wenig weit nach hinten gerutscht ist. Man kann Ameisen vertreiben, indem man Zimt auf die Straßen streut. Nein, nicht die Fahrstraßen, wie ich zuerst dachte, auf die Ameisen- Laufstraßen! Ob nun Holzameisen auch darauf reagieren, weiß ich nicht, auf die Döschen mit dem Gift, das sie an ihre Jungen verfüttern sollen, reagierten sie in meiner letzten Wohnung auf jeden Fall nicht. Eine viel drastischere Methode wurde gestern in unserer Gruppe diskutiert: Backpulver, davon platzen sie. Ich habe es, glaube ich nicht ausprobiert.
Dagegen verriet mir der Autoabschlepper, der lange einen Marder hatte, dass er ein viereckiges Stück Maschendraht unters Auto gelegt hätte. Der Marder, als Hundetier,
hätte dann gedacht, das sei ein Loch und habe Reißaus genommen. Diesen Tipp fand ich übrigens auch hier.
Und noch einen: Den Hund ans Auto binden, der solle mal was tun für sein Futter!
Vielleicht könnte es auch die Katze richten ...:-)

Sonntag, 5. Juli 2009

Vernetzung von Autorenblogs

Der Urlaub geht zu Ende-heute haben wir noch mal einen sehr heißen, aber sehr interessanten Tag im Kraichgau verbracht. Das Beste: Ein Stadtfest in Wiesloch, mit friedlichen Menschen, viel Sonne und Cuba-Jazz.

Oliver Gasser, ein Literatur-Koordinator, hat darum gebeten, ein Projekt von ihm bekannt zu machen, das er bei den Literaturtagen in Konstanz vorstellen will. Es handelt sich um eine virtuelle Autorenplattform, die soziale Vernetzung von Autorenblogs, insbesondere im süddeutschen Raum, in Österreich und der Schweiz. Aus der Testphase stach mir ein Beitrag ins Auge: "Warum antwortet mir niemand?"
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass viele Autoren, die ich kenne, ihre Blogs aus eben diesem Grund wieder aufgegeben haben (analog zu der Vorstellung: Warum soll ich schreiben, wenn niemand es lesen will?)
Ich denke, dass sich Blogs, auch Autorenblogs, irgendwann zum Selbstlauf entwickeln können, wenn sie nicht immerfort neue Impulse bekommen. Die können aus sich selbst heraus entstehen, durch Kommentare anderer oder durch immerwährende Auseinandersetzung mit der den Autor umgebenden Welt. Das Wissen um eine Stammleserschaft ist dabei sicher sehr förderlich. Ob dabei auch nur ein einziges Buch verkauft wird, bleibt dahingestellt. Und viele Besucher, die durch Google-Anfragen kommen, bleiben nicht. Was also kann der Sinn und Zweck eines Autorenblogs sein, wenn nicht reine Selbstdarstellung? Für mich persönlich ist dieser Blog seit Langem eine Auseinandersetzung mit meinem Autor-Sein.
Der Gedanke, Autoren mehr miteinander zu vernetzen, hat schon etwas Bestechendes. Nur hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Kollegen neben ihrem Schreiben, ihrem sonstigen Leben und der Teilnahme an verschiedenen Foren gar nicht mehr die Zeit haben, sich so intensiv anderen Inhalten zu widmen. Ich begrüße die Idee also ausdrücklich, weiß aber nicht, ob ich an diesem Projekt teilnehmen werde.

Freitag, 3. Juli 2009

Donnerstag, 2. Juli 2009

Historisches zur Schreibblockade

Der wohl vergessene Schulmeister und Dichter Samuel Friedrich Sauter aus dem Kraichgau schrieb im 18. Jahrhundert:
"Es kostet wahrlich manches Weh,
bis nach und nach die Verse fließen,
Wenn unser Dichterross soll traben,
muss Laune es und Muße haben.
Wer es zur Unzeit reiten will,
dem steht es alle Tritte still."