Samstag, 11. Juli 2009

Backpulver und Zimt für Holzameisen,Marderschreck

Ich will noch mal einen Kommentar von Petra aufgreifen, der ein wenig weit nach hinten gerutscht ist. Man kann Ameisen vertreiben, indem man Zimt auf die Straßen streut. Nein, nicht die Fahrstraßen, wie ich zuerst dachte, auf die Ameisen- Laufstraßen! Ob nun Holzameisen auch darauf reagieren, weiß ich nicht, auf die Döschen mit dem Gift, das sie an ihre Jungen verfüttern sollen, reagierten sie in meiner letzten Wohnung auf jeden Fall nicht. Eine viel drastischere Methode wurde gestern in unserer Gruppe diskutiert: Backpulver, davon platzen sie. Ich habe es, glaube ich nicht ausprobiert.
Dagegen verriet mir der Autoabschlepper, der lange einen Marder hatte, dass er ein viereckiges Stück Maschendraht unters Auto gelegt hätte. Der Marder, als Hundetier,
hätte dann gedacht, das sei ein Loch und habe Reißaus genommen. Diesen Tipp fand ich übrigens auch hier.
Und noch einen: Den Hund ans Auto binden, der solle mal was tun für sein Futter!
Vielleicht könnte es auch die Katze richten ...:-)

Kommentare:

Petra hat gesagt…

Wenn Marder nicht mit Hunden können, hilft vielleicht auch Hundehaar?
Eine Bekannte, die extreme Marderschäden im Haus hatte, fand in Deutschland übrigens Kurioses, obwohl man da doch so sehr auf Marderschutz achtet? Kleine leckere Häppchen, im Samen- und Spritzmittelhandel, unbedingt unzugänglich für andere Tiere auf Marders Route auszulegen. Sei absolut tödlich und trockne den Marder sogar aus, so dass kein Gestank im Haus zurückbleibe, versicherte die Verkäuferin fröhlich und mit schadenfrohem Grinsen.

In Frankreich ist es verboten, Marder umzubringen, also fahren jetzt alle Elsässer ins Öko-Schutzland Deutschland... (Und falls Anfragen kommen, nein, ich weiß nicht, was das für Zeug war und ob es unter der Ladentheke gehandelt wird).

Christa hat gesagt…

Ach, und ich dachte schon, du würdest auf die grausamen Hundehalter schimpfen ...:-)
Nein, töten will ich ihn nicht, er darf nur mein neues Auto nächste Woche nicht gleich in Beschlag nehmen. Ich werde es zunächst mal wegstellen.
Ins Haus darf er mir aber nicht auch noch hinein! Dann bastele ich mir eine Falle mit einem frischen Ei drin, mit Brezeln usw., und wenn sie zuschnappt, fahre ich ihn
nach Bonn und setze ihn Frau Merkel ins Auto.

Herzlichst
Christa

Christa hat gesagt…

Ich meinte natürlich: Nach Berlin!

Chris hat gesagt…

Meines Wissens nach ist es auch in Deutschland verboten einen Marder als Endverbraucher zu töten. Man muss sich sogar dann eine Erlaubnis einholen, wenn man einen Marder nur fangen und wieder aussetzen will. Lediglich der Marderschreck ist legal und benötigt keine Erlaubnis.

Ich selbst habe mit Ultraschall und Elektroschocks sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Marder verschwand nach der Installation eines solchen Gerätes aus dem Motorraum meines Autos. Wie es mit einer Marderfalle aussieht kann ich leider nicht sagen, habe zum Glück noch nie eine benötigt. Ich weiß nur, dass das Ultraschall-Gerät automatisch die Frequenz wechseln muss, damit sich das Tier nicht daran gewöhnt.