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Sonntag, 16. Dezember 2012

Orte zum Reinschmecken: Schwäbisch Hall, Perle des Hohenloher Landes

Inzwischen ist mein Blog "Orte zum Reinschmecken" alias "Auf Mörikes Spuren" nicht nur mit dem Deutschordensschloss in Bad Mergentheim, sondern auch mit dem Geschichtsverein Köngen und der Stadt Schwäbisch Hall verlinkt. Es gibt ja eine umfangreiche Sammlung von Orten in Baden-Württemberg, die der Musiker Peter Stubenvoll und ich während unserer Touren erstellt haben. Im Jahr 2010 standen wir deswegen in Verhandlungen mit einem Verlag, der die Berichte dann aber doch nicht für ein Buch haben wollte, ebenso wenig für einen Kalender 2012. Es ging dort mehr um Wellness-daraufhin haben wir abgesagt. Diese Reiseberichte habe ich seitdem immer mal wieder in meinem Blog "Orte zum Reinschmecken" gesammelt. Der neueste Beitrag heißt: "Schwäbisch Hall, Perle des Hohenloher Landes." Darin wird eine wunderschöne Stadt beschrieben, in der es sich zu leben lohnen würde. Das hat auch Eduard Mörike im März 1844 gedacht und zog mit seiner Schwester Klara dorthin. Er streifte durch die engen Gassen und durch die schöne Landschaft, sammelte Versteinerungen und musste doch im November sehen, dass das Klima rauer war, als seine angegriffene Gesundheit vertrug. So siedelte er mit Klara in das liebliche Taubertal, nach Bad Mergentheim, um.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Link im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim

Die Kontakte, die ich zu den Mörike-Orten und Museen aufgenommen habe, tragen schon erste Früchte. Das Mörike-Kabinett im Deutschordensmuseum Mergentheim will einen Link zu meinem Blog "Auf Mörikes Spuren" setzen!

Im Gegenzug verlinke ich das Mörike-Kabinett hier und auf meinem Ausflugsblog. Es besteht seit 2004 und enthält neben vielen anderen Exponaten das äußerst sehenswerte Haushaltungsbuch der Mörikes. Es werden auch Kostümführungen mit Margarethe Mörike angeboten. Hier noch ein Link zu dem Faltblatt der Führungen.

Montag, 13. August 2012

Jetzt geht`s los: mein erstes eigenes E-Book über Eduard Mörike.

Hohenurach, vom Rutschenfelsen aus gesehen. Hier entstand am 16. März 2002 der Roman "Eduard Mörike. Ein Leben auf der Flucht."
Nachdem ich mich von den Attacken der deutschen Bahn halbwegs erholt und noch ein paar sonnige Urlaubstage eingelegt habe, kann es nun endlich losgehen mit der Herstellung des E-Books. Cover, Klappentext, Kurzbio und Veröffentlichungsliste stehen. Mein langjähriger literarisch-technischer Begleiter aus der Nähe von Wien
wird nun sein Bestes versuchen. Ich freue mich vor allem darüber und darauf, wieder ein Projekt zu haben, denn die nächste Veröffentlichung wird frühestens in einem halben Jahr sein. Dann muss ich noch rausfinden, wie man das Buch bei Amazon hochlädt, habe dafür keinen entsprechenden Button gefunden. Und vielleicht gibt mir auch noch jemand einen Tipp, ob der Kindle, der Bestseller bei Amazon für 99,-Euro wirklich gut ist und wo man das Kabel für das Wiederaufladen der Batterie erhält. Wirklich gespannt bin ich, ob die Nische, die ich anpeile, auch tatsächlich durch E-Books zu erreichen ist. Alle, die mit Mörike oder dem 19.Jahrhundert zu tun haben und die ich gefragt habe, konnten mir darüber keine Auskunft geben. Ein Bachelor-Anwärter der Literaturwissenschaft meinte, das Kapitel über Tübingen sei so unterhaltend geschrieben, dass man es im Urlaub oder im Zug locker lesen könne.

Noch etwas zur Entstehung dieses Romans:
Den Dichter Eduard Mörike habe ich Anfang der 2000er Jahre erst richtig entdeckt. Ein Buchhändler sagte damals, sein Leben sei ja nicht so spektakulär wie das von Hölderlin. Ich fand es aber aufregend und spannend, je mehr ich mich in dieses Leben hineingelesen und -gelaufen habe. So befanden auch alle Rezensenten, dass die "sieben Fenster", durch die der Leser den Dichter begleitet, spannende Einblicke gewähren.


Klappentext

Was passiert, wenn einer lieber Dichter als Pfarrer geworden wäre und sein ganzes Leben lang versucht, der ungeliebten Rolle zu entkommen? In diesem biografischen Roman führt die Autorin den Leser durch sieben Stationen seines Lebens - angefangen bei seiner Seminarzeit in Urach und den Jahren in Tübingen, wo er ohne Begeisterung und Überzeugung Theologie studiert, über seine zahlreichen Pfarrstellen, in denen er es nie lange aushält, bis zu seiner Anstellung als Literaturlehrer am Katharinenstift in Stuttgart und seinem Tod im Jahr 1875. Diese sieben "Fenster" werden jeweils von den zeitgeschichtlichen Zusammenhängen eingeleitet. Wir erleben Mörike mit seinen inneren Konflikten, mit seinen Schwierigkeiten, eine feste Bindung einzugehen, und seinen Problemen im Pfarrberuf und im Leben überhaupt. Die Autorin zeigt einfühlsam, wie sehr Mörike lebenslang an der Spannung zwischen Brotberuf und Dichtung, Realleben und Fantasiewelt gelitten hat. Vieles davon spiegelt sich in seinen Gedichten wider, die in Mörikes entscheidende Lebenssituationen eingebunden sind. 




Samstag, 2. Juni 2012

Bücher neu zum Leben erwecken!



Wie das Leben manchmal so spielt: Gestern sah ich noch etwas trübsinnig in die schreiberische Zukunft, heute gehe ich zum Briefkasten in der Erwartung, wieder nur Rechnungen statt des erwarteten Vertrages für das letzte Manuskript vorzufinden. Es kam ein Brief von meinem zweiten Verlag, bei dem ich 2004 einen Roman über den historischen Südwesten herausbrachte. Jetzt sind gleich zwei Optionen da, zwei Bücher, die schon in der Versenkung verschwunden waren, wieder auferstehen zu lassen! "Eduard Mörike. Ein Leben auf der Flucht" könnte ich selber als E-Book herausbringen, für den "Aufbruch nach Blaubeuren" kam ein Angebot von Verlagsseite her, es als Kindle-Version neu aufzulegen. Beide vollständig lektoriert und fahnenmäßig korrigiert. DAS ist wirklich eine Chance für alle Bücher, die ansonsten in der Staub- und Schimmelkiste der Büchergeschichte verblieben wären!

Auszug aus dem Klappentext "Mörike":

Die Autorin, die sich intensiv mit Mörike beschäftigt hat, führt uns durch sieben Stationen seines Lebens - angefangen bei seiner Seminarzeit in Urach und den Jahren in Tübingen, wo er ohne Begeisterung und Überzeugung Theologie studiert, über seine zahlreichen Pfarrstellen, in denen er es nie lange aushält, bis zu seiner Anstellung als Literaturlehrer am Katharinenstift in Stuttgart und seinem Tod am 4. Juni 1875. Die sieben Stationen werden jeweils durch eine kurze Darstellung der zeitgeschichtlichen Zusammenhänge eingeleitet. Danach folgt eine lebendig entfaltete Erzählung des betreffenden Lebensabschnitts. Wir erleben Mörike mit seinen inneren Konflikten, mit seinen Schwierigkeiten, eine feste Bindung einzugehen, und seinen Problemen im Pfarrberuf und im Leben überhaupt. Die Autorin zeigt einfühlsam, wie sehr Mörike lebenslang an der Spannung zwischen Brotberuf und Dichtung, Realleben und Fantasiewelt gelitten hat. Vieles davon spiegelt sich in seinen Gedichten wider, von denen die Autorin die bekanntesten in ihre Erzählungen eingeflochten hat.

Süddeutsche Zeitung 01.06.2004:
"Allerdings hebt Schlaffer gerade die Einfühlsamkeit von Schmidt-Lotz' Biographie hervor. Die Autorin fühle mit dem Dichter und mache das Leid, das Mörike nach der Begegnung mit Maria Meyer erfasste, "so recht nacherlebbar"."
(Via Perlentaucher)

Auszug aus dem Klappentext "Blaubeuren":

Aufbruch nach Blaubeuren. Roman aus dem Dreißigjährigen Krieg.
Christa Schmid-Lotz hat mit „Aufbruch nach Blaubeuren“ einen sehr einfühlsamen historischen Roman geschrieben, der davon erzählt, was Menschen in großen geschichtlichen Umbruchsituationen erleben, wie sie kämpfen, fliehen, sterben, hoffen, hassen und lieben. Vor allem aber, wie sie immer wieder aufbrechen, neuen Mut und neue Hoffnung für eine bessere Zukunft schöpfen... Das Buch zeichnet außerdem ein anschauliches Bild der südwestdeutschen Region um Ulm und das Städtchen Blaubeuren am Rande der Schwäbischen ersten Drittel des 17. Jahrhunderts.
„Wer in Blaubeuren oder Ulm lebt, bekommt durch die Lektüre dieses Buches eine einprägsame Vorstellung davon, wie es hier während des Dreißigjährigen Krieges ausgesehen hat. Die Geschichte ist spannend erzählt und enthält alle Zutaten, die einen guten Roman ausmachen.“ (Dr. Jörg Ulrich, freier Journalist und Verlagslektor)



Zu "Aufbruch nach Blaubeuren" Rezension von H. Kaltenbach in der Ulmer Südwestpresse" 2004

"Blaubeuren, Ulm, Weingarten und Lindau im Dreißigjährigen Krieg. Das sind die Orte, in denen die Autorin Christa Schmid-Lotz ihren Roman „Aufbruch nach Blaubeuren“ spielen lässt –die Geschichte einer Flucht, aber auch die Geschichte einer aufmüpfigen Heldin."


So viel zu den Stimmen. Auf jeden Fall haben mir diese Nachrichten das Wochenende ganz schön stimmungsvoll gemacht!