Montag, 11. Februar 2013

Mein Vorfahre Lotz und die E-Books

Karl Kloiböck, mein langjähriger schreiberischer Begleiter und Testleser der ersten Stunde hat noch mehr Werke meines Schriftsteller-Vorfahren im Netz ausgegraben: Novellen, Erzählungen und Romane. Es gibt sogar eine Erzählung über Dante und Beatrice. Vielleicht ist der Schauplatz auf dem Weg der Archetypen zu mir gekommen? Denn auch ich habe ein Buch über die Stadt Florenz geschrieben. Georg Lotz würde sich allerdings wundern, wenn er wüsste, dass seine Bücher jetzt auch als kostenlose E-Books zu haben sind ...

Kommentare:

PvC hat gesagt…

Liebe Christa,
ich finde das absolut aufregend, was du alles so zu deinem Vorfahr findest, auch diese Berührungspunkte!
Ich hab ja auch so einen, vor dem ich allerdings immer gewarnt wurde, weil Künschtler ja nix Ordentliches sind ;-) Der hat leider nur ein einziges Buch hinterlassen, war aber ein ganz bissiger Kritiker. Da fühlte ich dann sofort Verwandtschaft ...
Ein besonders schräges Gefühl war es dann, eine Doku im Fernsehen anzuschauen mit historischen Fotos aus dem 19. Jahrhundert und ich sehe plötzlich eben jenen Vorfahren!

Herzlichst,
Petra

Christa S. Lotz hat gesagt…

Liebe Petra,

habe gestern Abend deinen ebenso spannenden Beitrag über Amerika gelesen. Mein Vorfahr hat ein paar Bücher hinterlassen, war als Autor an sich bedeutungslos, hat aber anscheinend die Biedermeierzeit recht gut eingefangen, wie es Rezensenten der Zeit beurteilten. Obwohl ich gerade ganz schön verschnupft und verhustet bin, habe ich auf deine Anregung gestern in dem Buch über meinen Vorfahren gelesen und dort und im Netz weitere interessante Details gefunden - alles irgendwie mit der heutigen Situation zu vergleichen! Und ein Kritiker war Georg Lotz auch, hat jahrelang die Hamburger "Ordinarien" herausgegeben, in denen sehr viel Literaturkritik betrieben wurde. Dazu noch mehr.

Herzlichst