Freitag, 21. Januar 2011

"Zivildienst" in Afghanistan

Etwas für die politisch Interessierten, die auch ab und an vorbeikommen:
eine Regierungserklärung vom Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Diebel, zur Lage der deutschen und anderen Zivilisten in Afganistan. An Heiligabend war erstmalig ein deutscher Entwicklungsexperte getötet worden. Die Entwicklungshelfer waren Mitarbeiter eines Projekts, das den Bau einer Straße zwischen Cholm und Kundus betreuten (im Norden). Ein afghanischer Mitarbeiter wurde leicht verletzt. Da es nun aktenkundig ist (siehe Tagesschau von heute Abend), dass die deutschen Soldaten im Lauf des Jahres 2011 bzw. bis Ende 2011 dort abgezogen werden sollen, bleiben nur diejenigen dort, die nachhaltig helfen, die Infrastruktur des Landes zu verbessern und damit den Menschen ein Mittel der Selbsthilfe in die Hände zu gebn. Bis 2014 sollen auch sie das Land verlassen.
Übermittlung der Quelle: David Schmid, Kabul, Afghanistan

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