Donnerstag, 23. April 2009

Analytisches und kreatives Schreiben

Thomas
setzt sich in seinem Blog mit der Frage auseinander, ob analytisches Schreiben, zum Beispiel fürs Studium, und kreatives Schreiben sich nicht gegenseitig ausschließen.
Ich habe ja auch mal eine Diplomarbeit geschrieben, die ich eben noch einmal in die Hand nahm. Das, was da drin steht, ist stilistisch und inhaltlich dem, was ich jetzt schreibe, so diametral entgegengesetzt wie ein Milchstraßensystem dem anderen. Ich könnte das heute nicht mehr lesen. Und dann die vielen soziologischen und psychologischen Fachausdrücke!
Ich glaube allerdings, dass sich beide Arten zu schreiben einander annähern können, und sei es erst im Laufe eines Lebens.
Von Kollegen und Chef wurde in den letzten Jahren bemerkt, dass sich meine Entwicklungsberichte und sonstigen Schreiben verändert hätten. Sie seien jetzt so richtig dynamisch! Also dramatisch aufbereitet, sozusagen.

1 Kommentar:

Marco hat gesagt…

Ich habe vor anderthalb Jahren, mitten in meiner Schreibarbeit zu "Hogen" eine Hausarbeit geschrieben, und sie zurückbekommen.

"Metaphern, Vergleiche und bildliche Spielereien sind in wissenschaftlichen Texten nicht erwünscht" hieß es da, und ich musste nachbessern.

Passiert manchmal. Aber mittlerweile kann ich besser umschalten. Hoffe ich. :)