Montag, 20. Oktober 2008

Worauf es ankommt beim Schreiben

Vorgestern sah ich eine Sendung über Ian Flemning, den Verfasser der weltberühmten James-Bond-Romane. Sein erstes Buch, Casino Royale, wollte kein Verlag haben. Dann schrieb er Leben und sterben lassen und seine Familie fragte ihn entsetzt, ob er diesen Schrott wirklich veröffentlichen wolle. Den Journalistenkollegen verschwieg er wohlweislich, welche Art von Romanen er schrieb. Er wurde reich und berühmt. Vergessen Sie Charaktere, Landschaftsbeschreibungen und all das Zeug. Wichtig ist, dass der Leser vor lauter Umblättern kaum zum Lesen kommt!

Wenn ich nun reich und berühmt geworden wäre wie Ian Fleming, dann hätte ich am Ende meines Lebens vielleicht - was - geschrieben? Einen Anti-James Bond? Im Übrigen kenne ich einige Filme und habe irgendwann aufgehört, sie anzuschauen, weil sie mir zu zynisch waren.

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