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Sonntag, 23. August 2020

Müssen Romanfiguren sympathisch sein?

 Hier ist ein Artikel von Hans Peter Roentgen, der mir in meiner Blogroll aufgefallen ist.

Es geht darum, welche Figuren in Romanen uns faszinieren und nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

Denn es sind nicht die vordergründig "sympathischen", das heißt "netten" Charaktere, die man dutzendweise auch im wahren Leben findet. Sondern diejenigen, die zum Beispiel von einer Leidenschaft beherrscht werden, ein Ziel haben, das sie unbedingt erreichen wollen. Und dabei auch scheitern können.

https://hproentgen.wordpress.com/2020/08/22/mussen-romanfiguren-sympathisch-sein/

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Ein Schwarzwald-Krimi, so tief und dunkel wie der Glaswaldsee

Nach vielen Überlegungen habe ich heute meinen Agenten kontaktiert mit der Frage, wie wir weiter verfahren könnten. Die Frankfurter Buchmesse habe gezeigt, dass es, abgesehen von ein paar kleineren Erfolgen, mit den historischen Romanen nicht mehr so gut bestellt sei. Wie es mit der "Köchin und dem Kardinal" laufen wird, kann heute noch niemand sagen. Also ist es Zeit für einen GENREWECHSEL, auch wenn das mit der Gefahr des Scheiterns verbunden ist (aber ist das Schreiben und das Leben nicht immer mit der Gefahr des Scheiterns verbunden?) Es passt also genau in das rein, mit dem ich mich gerade beschäftige: Ein Landkrimi aus dem Schwarzwald, mit einem Verbrechen, das in die Vergangenheit zurückreicht. Die Figuren habe ich schon, den Plot und den Text, der schon da ist, muss ich noch umarbeiten. Bisherige Arbeitstitel waren: "Martinsritt", "Der Rabenstein", "Mord am Rabenstein". Auf jeden Fall soll er so tief und dunkel werden wie der Glaswaldsee oben auf dem Bild.