Bei den neueren Büchern werden jetzt bei Amazon immer Leseproben mitgeliefert:
Das Vermächtnis des Bischofs, 1. Kapitel und "Dichtung und Wahrheit" sowie Portrait und Bild von mir. Eine schöne Autorenvita, finde ich, nach dem, wie ich noch vor ein paar Jahren dastand. Dafür mache ich jetzt gern noch ein wenig Reklame. Also, wer es kaufen möchte, kaufe es, wer eine Rezension schreiben möchte, bekommt ein Exemplar von mir.
Im Gegensatz zum Anfang bleibt mir jetzt immer weniger Zeit für die Eigenwerbung. Es ist nicht nur das Laub,das massenhaft gerecht werden will, sondern auch der Job, der jetzt wieder mit mehr Klienten, Sitzungen, Teams und Supervisionen anzieht. Nicht zuletzt ruft der neue Roman. Wie schon bei der Nonne und der Hure ist es auch diesmal Hermann Hesse, der mich einen Schritt weiterführte. Damals war es seine Reise nach Venedig, heute ist es "Der vierte Lebenslauf des Josef Knecht", der mich auf eine Spur gebracht hat.
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Freitag, 4. November 2011
Donnerstag, 18. August 2011
Historische Fahnen-bei 30°!
Seit Montag habe ich die Fahnen für das letzte Buch, das von mir in diesem Jahr erscheinen wird. Ist zwar eine schweißtreibende Angelegenheit, bei den momentanen Temperaturen, aber es geht zügig voran, auch in den drei Tagen Urlaub, die ich mir vor dem "großen" Uralub noch genommen habe. Das Erholsamste war gestern eine Wanderung vom Rossberg über das Rossfeld rund um eine riesige Hochwiese mit Silberdisteln, Zwergginster und Herbstzeitlosen, von Bläulingen und Kaisermänteln umflattert, bei 27°. (Auf der Alb ist es immer um mindestens zwei Grad kühler als anderswo).
Kein Mensch weit und breit zu sehen, nur ein Reh steht bewegungslos am Waldrand. Grillen zirpen gegen den kommenden Herbst, der schon überall in der Luft liegt, viel zu früh. Goldgelbe Schwammerl stehen in der Steppenheide.
Dann kommt doch ein Mensch, ein friedlich genießender Wanderer, gefolgt vom einem jungen Mountainbiker.
Wer den Aufstieg auf den Rossberg am Schluss nicht scheut, kann dort gemütlich in der Gaststätte des Schwäbischen Albvereins einkehren.
Abgabetermin für die Fahnen ist der kommende Samstag, aber ich bin mir sicher, dass ich die Korrekturen morgen fertig bekomme. Zwischendurch gab es noch Mails vom Verlag mit dem endgültign Cover und den Klappentexten.
Der Sommer geht noch mal einem brüllenden Finale entgegen, so scheint es. Und da ich immer noch im 19. Jahrhundert bin, wir gestern im Anschluss noch im schönen Bad Urach waren und ich abends, wenn die Temperaturen heruntergehen, in einer Schrift von August Viktor von Scheffel lese (Der Trompeter von Säckingen ist von ihm und der "Ekkehard"), habe ich gleich mal einen Beitrag in den Nachbarblog "Orte zum Reinschmecken" gesetzt:
Eduard Mörike in Bad Urach
Kein Mensch weit und breit zu sehen, nur ein Reh steht bewegungslos am Waldrand. Grillen zirpen gegen den kommenden Herbst, der schon überall in der Luft liegt, viel zu früh. Goldgelbe Schwammerl stehen in der Steppenheide.
Dann kommt doch ein Mensch, ein friedlich genießender Wanderer, gefolgt vom einem jungen Mountainbiker.
| Der kleine und der große Rossberg |
Abgabetermin für die Fahnen ist der kommende Samstag, aber ich bin mir sicher, dass ich die Korrekturen morgen fertig bekomme. Zwischendurch gab es noch Mails vom Verlag mit dem endgültign Cover und den Klappentexten.
Eduard Mörike in Bad Urach
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