Sonntag, 1. April 2018

Frohe Ostern!

Hatte ich schon erwähnt, dass dieser Winter der längste und schrecklichste war, den ich jemals erlebt habe? Schrecklich nicht wegen der Tiefsttemperaturen, sondern wegen seiner Launenhaftigkeit. Jeden Tag ein anderes Wetter, drei- bis viermal Frühling und ebenso oft Rückkehr des Winters. Gestern und vorgestern haben wir den Frühling endlich erlebt, heute bläst wieder ein eiskalter Wind, ziehen immer wieder Wolken vor die Sonne, inzwischen tobt ein kalter Regensturm.

Am Karfreitag waren wir auf dem kleinen Heuberg, in einem Gebiet zwischen Schömberg und dem Neckartal. Dort gibt es Dörfer, in denen die Zeit stehengeblieben ist. Damit ist aber auch die Infrastruktur auf der Strecke geblieben - das Gasthaus verfällt, statt dessen gibt es eine alternative Milch- und Vesperwirtschaft. Der ganze Ort ist auf den Beinen Richtung Kirche.
Ammonit mit Lungenkraut beim alten Gasthaus





                                                                                                                                                           
Blaue Anemomen im Neckartal bei Weitingen
In Haigerloch dann endlich mal wieder ein Eis und Cappuccino unter freiem Himmel! Dazu ein Beuch der sehenswerten Ausstellung in der alten Ölmühle. Der surrealistische Maler Karl Hurm aus Weildorf hat dort seine Dauerausstellung. Ausgesprochen originelle und farblich sowie von den Motiven her faszinierende Bilder.

In diesem Sinne allen meinen Lesern schöne Ostertage, egal, was das Wetter für Kapriolen schlägt.

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