Montag, 28. Oktober 2013

Wie wird ein Blog bekannt?

Gerade beim Herumsurfen gefunden: Tipps zum Führen eines Blogs. Worauf man achten sollte, was zu vermeiden ist, wie er bekannt wird. Das sind aber nur formale Basisinformationen. Es wird empfohlen, eine Sache, die man mit 500 Wörtern beschreibt, auf 200 zu reduzieren. Und ich dachte schon, ich wäre extrem kurz. Habe es mal nachgeprüft: Ein Artikel, den ich für kurz hielt, hatte 438 Wörter! Gut ist auch der Tipp mit der Gliederung, und vorher darüber nachzudenken, was man schreiben will. Nicht von sich allein, sondern auch vom Leser ausgehen, der schnell das Interesse verlieren kann. Das mit der Zeitung, die man im Hinterkopf haben sollte, wurde ja schon vor langer Zeit gesagt. Also, alles, was du schreibst, sollte auch morgen in der Zeitung stehen können. Man muss immer daran denken, dass Arbeitgeber, Verwandte, Freunde, Verleger, Agenten, Lektoren, Journalisten, Trolle, vielleicht sogar das BKA mitlesen könnten. Bekannt wird der Blog, wenn man ihn pflegt und vernetzt.

Im Lauf der Zeit habe ich gemerkt, dass es bestimmte Reizthemen und Keywords/Tags gibt, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Je bekannter und besuchter ein Blog ist, desto mehr Arbeit und Überdenken fordert das auch vom Autor. Nein, das heißt nicht, dass man eine Woche Vorlaufzeit und Recherche braucht, bevor man einen Beitrag absetzen kann. Es kommt auch auf die Zielgruppe an, wie bei den Büchern. (Und im sozialen Netzwerk). Man sollte seine Leser weder überschwemmen noch sie am langen Arm verhungern lassen.

Hier noch das interessante Fazit desselben Profi-Bloggers: Wie man bloggt, ohne sich dabei umzubringen - mit guten Tipps, die nicht nur fürs Bloggen gelten!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Liebe Christa,

nun hast du mich richtig neugierig gemacht - und dann funktioniert der Link (zumindest bei mir) leider nicht.

Nach den Erfahrungen, die ich mit meinem Blog gemacht habe, würde ich sagen, dass einen Blog bekannt zu machen ganz schnell in Arbeit ausarten kann ;).

Herzlichst
Marie

Christa S. Lotz hat gesagt…

Liebe Marie,

bei mir hat der Link jetzt auch nicht mehr funktioniert, und trotz intensiver Suche habe ich ihn nicht mehr gefunden. Dafür habe ich jetzt einen anderen Link gesetzt, etwas unternehmerischer. Ja, das klingt nach viel Arbeit, aber ich selbst habe es im Verlauf der fünf Jahre nicht als Arbeit empfunden, weil es mir einfach nur Spaß gemacht hat. Sehr erhellend war für mich gestern eine Durchsicht der etwa
1500 Einträge in diesen fünf Jahren. Davon habe ich zwei Drittel gelöscht, einmal, weil die Beiträge sogenannte "Schnellschüsse" waren, dann war ich erstaunt, wie sich im Lauf der Jahre die Qualität der Blogeinträge verbessert hat und nach und nach immer mehr Zulauf bekamen. Aus der Häufung von Zugriffen und Kommentaren konnte ich ersehen, was meine Blogleser vor allem suchen. Anfangs habe ich nie die Statistiken angeguckt, jetzt helfen sie mir zu erfassen, wo meine eigenen Schwerpunkte liegen, die auch für andere von Interesse sind. Das hat mich zwei Stunden Arbeit gekostet. Wie gesagt, insgesamt fand ich nicht, dass es viel Arbeit war. Ich habe ja auch viel Unterstützung von Blogkollegen bekommen. Eigentlich kann ein Blog recht schnell zu einer Marke werden, ohne zu viel Lebenszeit wegzufressen. Deinen Blog habe ich immer sehr gern gelesen und es bedauert, dass du pausieren musstest.

Demnächst möchte ich dann mal
etwas über sogenannte No-Gos in Blogs, bei Facebook usw. schreiben. Die Kommentarfunktion habe ich übrigens-erstmalig-auf Moderation gestellt, nachdem es
hier etwas merkwürdige Besuche gab.

Herliche Grüße
Christa

Anonym hat gesagt…

Liebe Christa,

das ist ein interessanter "Ersatz-Link", den du nun gefunden hast. Vielen Dank! Als Arbeit habe ich das Bloggen auch nicht direkt empfunden, weil es mir eben auch viel Spaß gemacht hat. Zu viel wahrscheinlich. Wenn ich "Arbeit" schreibe, denke ich eher ans Bekanntmachen, an die Versuche, Leser zu finden und zu binden. Ich habe viele Blogs gelesen, habe dort kommentiert und diskutiert - sehr gern, aber eben auch sehr zeitintensiv. ZU zeitintensiv, wie ich heute weiß. Trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht missen - und deinen Blog auch nicht ;).

Herzlichst
Marie

Christa S. Lotz hat gesagt…

Liebe Marie,

nein, mehr Zeit, als es mich jetzt schon kostet, stecke ich auch nicht rein. Und die Zahl meiner Verlinkungen mit anderen Blogs ist übersichtlich. Ich lese oft, ohne dass ein Kommentar erforderlich wäre ...so, wie andere das bei mir auch machen.
Der verschwundene Kommentar war eher für Blogneulinge gedacht, der andere für Profis.
Mit Facebook verlinke ich auch kaum noch, ich glaube, das Thema muss schon sehr "heiß" sein, um Leute anzulocken. Oder man hat schon eine große Gemeinde dort, die immer kommentiert. Na, dann freue ich mich, dich ab und zu als Gast begrüßen zu dürfen! Ich verstehe es total, wenn das Bloggen und Bekanntmachen zu viel Zeit absaugt.

Herzlichst, bis dann!
Christa