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Dienstag, 12. April 2011

Panik im Tunnel

Liebe Besucher meines Blogs, heute ist mir etwas sehr Unangenehmes passiert. Nach unserer Betriebsversammlung, die sehr harmonisch verlief (es wurden Gehaltserhöungen angekündigt sowie ein achtsamerer Umgang mit den Mitarbeitern, die zumWertvollsten dieser Institution gehörten). Um 17.00 hatte ich einen Termin in meiner Gruppe wegen eines Probewohnens. Beim Wegfahren blinkte kurz die Warnleuchte des Kühlsystems auf. Gleich darauf geriet ich in einem Stau in dem Tunnel, der den Vekehr eigentlich mal entlasten sollte und nun zunehmend, mit den Baustellen für die Landesgartenschau 2012, zur Falle gerät. Nichts ging mehr in diesem Tunnel. Die Anzeige blinkte wieder auf, jetzt in kurzen Abständen: STOP, Kühlwasser prüfen, Betriebsanleitung! Die Temperatur des Motors erhöhte sich auf 90, noch im Normalbereich. Ich machte den Motor immer wieder aus, aber immer schneller blinkte das Warnzeichen. Mit zitternden Knien und feuchten Händen schaffte ich es bis zur Tankstelle. Die konnten mir aber auch nicht weiterhelfen. So robbte ich mich zu meinem Arbeistplatz vor, unterwies die ankommende Kollegin und sauste zum Autohaus. Die größte Befürchtung wurde wahr: Der Marder hatte nicht nur den Kühlmittelschlauch, sondern auch drei andere Schläuche angefressen! Und der dickere Schlauch musste bestellt werden. Es sei gerade furchtbar mit den Mardern, wurde mir gesagt. Ich gab den Auftrag, dieses Abwehrgerät für 240 E einbauen zu lassen und wurde heimgefahren. Auf nichts vorbereitet, bin ich dann noch im Regen runter zu Penny und zur Tankstelle gegangen, um einzukaufen, mit Arbeiten war nichts mehr. Es ist das Gefühl, dass man einem unschuldigen Tier ausgeliefert bist und dass wahrscheinlich nichts etwas helfen wird, selbst eine Mietgarage nicht, was einen fertig macht. Jetzt versuche ich es mit dem Gerät, 4711 versprühen habe auch schon geholfen und eine Drahtwanne unter dem Motor.
Ich werde mich jetzt zu entspannen versuchen, zum Glück sind in den nächsten drei Tagen keine außergewöhnlichen Termine im Notizbuh, und die Bushaltestelle ist gleich um die Ecke.

Montag, 14. März 2011

Wie man den Automarder vertreibt

Das Ende der Geschichte von meinem Marder, die so lustig begann. Jahrelang hat er nur gespielt, bis er eines Tages zubiss. Und das kommt nicht nur teuer zu stehen, es kostete mich heute auch einen äußerst stressigen Tag. Benzinschlauch, Wasserschlauch und ein weiteres Kabel waren beschädigt. Hätten wir das Auto nicht am Freitag in die Werkstatt gebracht, hätte es nicht nur Folgeschäden gegeben, sondern der Motor hätte auch Feuer fangen können. Dazu gab es wieder heftige Krisen. Ich habe meinen Kollegen noch einmal befragt, wie er seinen Marder losgeworden ist. Es hilft kein Hausmittel, es helfen keine Stromschläge, Gitter und Gerüche. Das Einzige, was bei ihm geholfen hat - und was ich schon praktiziere-das Auto mindestens 10 Meter wegstellen.

Worum sich Menschen sorgen

Samstag, 11. Juli 2009

Backpulver und Zimt für Holzameisen,Marderschreck

Ich will noch mal einen Kommentar von Petra aufgreifen, der ein wenig weit nach hinten gerutscht ist. Man kann Ameisen vertreiben, indem man Zimt auf die Straßen streut. Nein, nicht die Fahrstraßen, wie ich zuerst dachte, auf die Ameisen- Laufstraßen! Ob nun Holzameisen auch darauf reagieren, weiß ich nicht, auf die Döschen mit dem Gift, das sie an ihre Jungen verfüttern sollen, reagierten sie in meiner letzten Wohnung auf jeden Fall nicht. Eine viel drastischere Methode wurde gestern in unserer Gruppe diskutiert: Backpulver, davon platzen sie. Ich habe es, glaube ich nicht ausprobiert.
Dagegen verriet mir der Autoabschlepper, der lange einen Marder hatte, dass er ein viereckiges Stück Maschendraht unters Auto gelegt hätte. Der Marder, als Hundetier,
hätte dann gedacht, das sei ein Loch und habe Reißaus genommen. Diesen Tipp fand ich übrigens auch hier.
Und noch einen: Den Hund ans Auto binden, der solle mal was tun für sein Futter!
Vielleicht könnte es auch die Katze richten ...:-)

Freitag, 6. Februar 2009

Fraßspuren

Maschinen müssen gewartet werden, das ist uns allen bekannt. Aber manchmal kommt dabei etwas an den Tag, das man lieber nicht in dieser Form gesehen hätte. Dazu noch ein déja vu, denn im letzten Jahr hatte sich haargenau das gleiche Bild gezeigt. Also, der langen Rede kurzer Sinn: Wir waren beim Ölnachgießen im Motorraum, als ich eine Brezel oben links entdeckte, auf der Ablage, halb aufgegessen. Hatte ein Schulkind sich einen Scherz erlaubt? Dazu sehen wir jetzt die Spuren unddie Fraßstelle an der Wasserleitung. Ach nein, nicht schon wieder! Warum muss dieser Marder eigentlich immer Brezeln essen? Ich entwerfe einen Plan, einen Käfig zu bauen, mit einer Brezel darin, und dann fahre ich das possierliche Tierchen so weit weg, dass es niemals, niemals, nie zurückkommen kann! Denn das alle anderen Mittel mehr oder weniger versagen, weiß ich schon. Und Wegfahren hat auch keinen Zweck, denn wenn ein anderer Marder das spitzkriegt, das ein Männchen in unserem Auto war, beißt er vor Wut alles durch, was nicht mit Stahlbandagen oder Sprays ummantel ist. Die Bremsleitung ist Gott sei Dank zu hart und zu schwer erreichbar. Seit 1978 in der Schweiz spielen die Automarder dieses Spiel nun schon, und niemand scheint ihnen bisher das Handwerk legen zu können.