Nachdem mein neuer Roman "Tod im Glaswald" von keinem Verlag angenommen wurde, hatte ich mich daran gemacht, einen alten, 2004 im Verlag Ulmer Manuskripte erschienenen, nächstes Jahr im Self Publishing herauszugeben. Er hieß ursprünglich "Aufbruch nach Blaubeuren" und ist inzwischen nicht mehr erhältlich bzw. durch einen (fremden) Verlagslapsus als E-Book aus dem Netz verschwunden. Eine nette Designerin hat zugesagt, mir aus dem obigen Foto Mitte Januar ein neues Cover zu machen (mit Frauenfigur im Vordergrund). Die Geschichte beruht auf den Hexenprozessen vom Wasserburg am Bodensee, in dem zahllose Kinder verurteilt und getötet wurden. Die historischen Fakten sind belegt, aber alles über allem ist es eine Liebesgeschichte, die alle Wirren des Krieges überdauert.
Noch etwas zum Werdegang meiner Romane: Aufgrund meiner Berufstätigkeit bis 2015 habe ich nicht jedes Jahr ein Buch herausgebracht. 2004 erschienen "Eduard Mörike, ein Leben auf der Flucht" und Aufbruch nach Blaubeuren", 2009 "Die Nonne und die Hure" und "Die Pilgerin von Montserrat", 2011 "Die Hure und der Mönch" im Aufbau Verlag, 2012 "Das Vermächtnis des Bischofs" im Verlag Oertl&Spörer, im SP der Mörike, dann 2013 "Die Köchin und der Kardinal" im Aufbau Verlag. Es folgten 2014 "Teufelswerk" (E-Book zum Vermächtnis des Bischofs), 2015 "Nacht des Wolfes" im SP,2018-2020 "Martinmorde"; "Tod am schwarzen Fluss" und "Mörderische Förde" im Midnight by Ullstein Verlag.
Vorläufiger Klappentext "Hexenkinder":
"Süddeutschland im Jahr1632. Nach dem Überfall schwedischer Soldaten auf ihre Stadt beginnt eine Odyssee für die 17jährige Katherina. Ihre Eltern sind bei dem Massaker ums Leben gekommen. Dem Mörder ihrer Eltern, Gunnar Erikson, schwört sie bittere Rache. Doch sie wird selbst von ihrer Nachbarin Anna Selblin verflucht, da ihre Mutter keine Heilerin, sondern eine Hexe gewesen sei, die ihren Sohn mit einer Tinktur getötet hätte. Auf der Flucht trifft Katherina den katholischen Musketier Alexander und verliebt sich in ihn. Er zieht wieder in den Krieg. In der Folgezeit treffen sie mehrmals aufeinander und verlieren sich wieder. Nach vielen Gefahren und Abenteuern gelangt Katherina auf ein Fugger-Schloss in Wasserburg am Bodensee, wo Kinder Opfer von Hexenprozessen geworden sind. Erikson erscheint dort zusammen mit Anna Selblin, die inzwischen seine Mätresse geworden ist. Katherina befreit drei Kinder aus dem erlies des Schlosses und bringt sie in die Schweiz. Dort trifft sie auch Alexander wieder. Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende, denn ihre Erzfeindin Anna und Erikson sind ihr dicht auf den Fersen."

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