Montag, 22. Oktober 2012

Wintermorde

Die alten Heuhütten bei Bermersbach
Ein Dorf im Schwarzwald am 11. November. Der Martinsritt hat soeben stattgefunden, die Dorfbevölkerung sitzt im Zelt bei Glühwein, Würsten und Martinshörnchen beisammen. Am frühen Morgen darauf gellt ein Schrei durch das Dorf: Der Pfarrer wurde ermordet in seiner Kirche aufgefunden! Auf seiner Stirn ist ein Martinshörnchen, wie eine halbe Brezel, eingebrannt. Hat der Mord etwas mit dem anderen Pfarrer zu tun, der genau vor 25 Jahren nach dem Martinsritt verschwand? Die Tübinger Journalistin Lisa Faber steht vor einem Rätsel. Bei ihren Nachforschungen tun sich Abgründe auf, die sie tief in die Vergangenheit führen und ihr eigenes Leben immer mehr in Gefahr bringen.
Arbeitstitel: Martinsmorde.

So könnte ein vorläufiger Klappentext für meinen Winterkrimi aussehen. Allmählich entwickelt sich ein Team, das sich für weitere Fälle prädestinieren könnte, natürlich ist auch ein Hauptkommissar dabei. Eigentlich gab es auch noch einen Krimiautor, der in dem Dorf lebt, mal sehen, ob er für die Geschichte wirklich wichtig ist. Wenn man so ganz am Anfang steht, tun sich weitere "Fälle" und Schauplätze auf, nämlich alle Handlungsstränge, die in dem ursprünglichen Entwurf schon drin waren und jetzt aussortiert werden. Wie immer, hatte ich eine ganze Menge zuviel reingepackt, Stoff für mindestens zwei weitere Krimis. Schauplätze wären Freudenstadt, Tübingen, Enzklösterle, Wildbad, Bad Imnau, Bermersbach und viele weitere.

Kommentare:

AnnetteWeber hat gesagt…

Das klingt sehr unheimlich. Und dann dieses Foto!

Gruß Annette

Märchenflüsterin hat gesagt…

Würde ich sofort lesen wollen. So herrlich schaurig mysteriös. Das halbe Martinshörnchen auf der Stirn - eine gute Idee, die sehr neugierig macht.
Lieber Gruß
Elke

Christa S. Lotz hat gesagt…

Liebe Annette, liebe Elke,

gerade das fasziniert mich auch daran! Und dafür eignet sich der Schwarzwald ganz besonders. Statt des Martinshörnchens könnte es auch ein Hufeisen sein, Symbol für den heiligen Martin auf dem Pferd. Und es ist auch Symbol für seinen zerschnittenen Mantel.
Lieben Gruß
Christa