Sonntag, 13. Juni 2010

Fanpost und Perspektiven

Gestern war ein Brief meines Kalender-Verlages im Kasten. Nanu, zum Kalender kann sich doch noch niemand äußern? Er war von einem Biogärtner, der im Verlagsprospekt von den Holzameisen und dem Rosenrost gelesen hat und mir nun weitere Produkte anbieten wollte. So kann's gehen, und möglicherweise ist die "Zielgruppe" für diesen Kalender größer, als ich bisher dachte. Ich werde dann künftig beim Wandern und Reisen immer ein Exemplar dabeihaben, um es den Leuten zu zeigen.:-)
Warum soll ich es nicht machen wie weiland Heinrich Hansjakob? Der hatte für jeden Aspekt seines Schaffens einen eigenen Verlag, bis hin zu Herder in Freiburg für theologische Schriften. Kürzlich habe ich über die Verfalldaten von Autoren sinniert, heute könnte ich mal über die von meinen Büchern nachdenken. Das erste "verfiel" nach drei bis vier Jahren, das zweite ist ein
langsamer Longseller, bis jetzt noch ohne Verfallsdatum. Nr. drei und vier haben ein Haltbarkeitsdatum von exakt neun Monaten. Die Anthologie ist offen konzipiert. Ich habe einmal gehört, dass man nicht nur bei Geldanlagen auf die Mischform achten sollte. So wird es auch bei mir eine solche Mischform geben. Hansjakob war bescheiden, er pries seine Bücher nicht an und stellte sich eher unter andere als darüber. Trotzdem freute er sich, wenn er auf seine Bücher angesprochen wurde. Wenn ich so die neueren Buchbesprechungen über ihn sehe, ist er eigentlich ein fast schon vergessener Bestsellerautor. Und ich selbst glaube und weiß inzwischen, dass ich nicht auf den "großen Wurf" warte, sondern meine eigenen Brötchen backen werde.
Hier noch Verantstaltungshinweise und Hinweise auf Museen und Gedenkstätten für den Schriftsteller.

Das blaue Band

Frühlingsspaziergang am Neckar Jetzt ist er endlich da, der "richtige" Frühling! Und tatsächlich liegt eine Art blaues Band üb...