Samstag, 4. Dezember 2010

Die besten Krimis aller Zeiten

Damit dieser Blog nicht verwaist, derweil ich meine Pause mit allem Möglichen fülle, hier ein Verweis auf Krimi-und Thriller Bestenlisten-einst und jetzt. Wobei mir auffällt, dass ich von den alten -1990-wesentlich mehr gelesen habe.
Dann gibt es noch eine ultimative Liste aller Zeiten und eine Liste der hundert besten deutschen Krimis.Von der zweiten und dritten Liste kenne ich allerdings auch sehr viele. Wahrscheinlich fehlen noch etliche, die gut oder besser sind. Vielleicht fällt jemandem noch etwas ein.

Kommentare:

Rabenblut hat gesagt…

Liebe Christa,

mir fällt auf, das ich wesentlich mehr deutsche Krimis gelesen habe, als internationale.
Überhaupt kenne ich eher wenige Krimis und viele davon musste ich in der Schule lesen (z.B. Der Name der Rose, Der Richter und sein Henker).
Richtig gern gelesen habe ich eigentlich nur Agatha Christi, besonders die alten vor 1940.
Von manchen Titeln kenne ich überhaupt nur den Film. *schäm*

Es ist schön, dass Du Deinen Blog nicht ganz verwaisen lässt. Lass ruhig öfter was von Dir hören!;-)

Liebe Grüße
Nikola

Petra hat gesagt…

Die ultimative Liste haben sie bis auf wenige Ausnahmen in meiner Bibliothek abgeschrieben. ;-) Jetzt ist mir auch angesichts der Jahreszahlen klar, warum mir immer weniger neuere Krimis gefallen - ich bin wohl ein Auslaufmodell als Leserin...
Schöne Zeit!
Petra

Matthias hat gesagt…

Danke für diese Listen, Christa! Es macht Spaß, sie durchzublättern. Als absoluter Krimifan habe ich die meisten der "Ultimativen" tatsächlich gelesen. Natürlich kann man lange diskutieren, wer hier noch fehlt. Ich z.B. vermisse den großartigen Ian Rankin, der für mich in die erste Riege der Krimiautoren gehört.
Herzliche Grüße
Matthias

Christa hat gesagt…

@Nikola: Dürrenmatt habe ich auch in der Schule gelesen. Irgendwie wandelt sich der Geschmack im Lauf der Zeit, denn früher habe ich Agatha Christie verschlungen, heute nicht mehr so. Früher habe ich wesentlich mehr englische und amerikanische Krimis gelesen, heute lese ich am liebsten deutsche und englische.

@Petra: Auch wenn wir als Leser Auslaufmodelle sein sollten, wundere ich mich doch manchmal, dass die alten manchmal auch heute noch gut "gehen".

@Matthias:Von Ian Rankin habe ich gehört, aber nichts gelesen. Ich habe mich außerdem gefragt, warum zum Beispiel P.D. James, die ich sehr schätze, nicht auftaucht sowie Fred Vargas, dagegen Elisabeth George und Minette Walters, die zwar sehr gute Plots schreiben können, mir aber sprachlich eigentlich weniger gefallen.

@Alle:
"Es ist schön, dass Du Deinen Blog nicht ganz verwaisen lässt. Lass ruhig öfter was von Dir hören!;-)"

Während meiner Pause melde ich mich gern ab und zu mit Dingen, die nicht so viel Zeit kosten - das Einstellen der Links war ein Klacks!:-)

Danke für euer Interesse und seid gegrüßt
Christa

Petra hat gesagt…

Liebe Christa,
dass die alten immer noch gut gehen, liegt einfach daran, dass sie unübertroffen gut sind und meisterhaft geschrieben. Wie viele haben versucht, Chandler und Hammet zu imitieren und nur müdes Klischee geliefert! Diese Krimis wirken so nachhaltig wie Humphrey Bogart im Film Noir - hier sind ja auch die Verfilmungen weltberühmt.

Diese Bücher waren *gegen* Regeln geschrieben und schöpften dadurch ein neues Krimigenre - das traut sich heute kaum noch jemand. Wenn nur noch nach Trends und Zielgruppen eingekauft wird, erstickt lebendige Krimiliteratur.

Fred Vargas fand ich mit einem Roman in der ultimativen Liste, Ian Rankin empfehle ich ebenfalls als einen der herausragenden Autoren von heute. Polina Daschkowa wäre eine Kandidatin, obwohl mir an deren Krimis das gleiche aufstößt wie an denen von Vargas: Sie werden neuerdings immer konventioneller, immer mehr auf Trendthemen gebürstet. Und damit unechter, weniger berührend...

Auf der anderen Seite werden gerade Krimiautoren zu einem solch hohen Ausstoß gezwungen, dass sie kaum Zeit zum Innehalten oder Entwickeln haben.

Ich wünsch dir eine schöpferische Pause und ein gutes Aufladen der inneren Batterien!
Herzlichst,
Petra

Christa hat gesagt…

LiebePetra,

"Auf der anderen Seite werden gerade Krimiautoren zu einem solch hohen Ausstoß gezwungen, dass sie kaum Zeit zum Innehalten oder Entwickeln haben."

Dann sollte man vielleicht lieber kein Krimiautor werden? Ich empfinde die ersten Seiten der "Rauhnacht" von Volker Klüpfl auch etwas mehr "runtergeschrieben" als "Milchgeld", mein erster Kluftinger.

Herzlichst
Christa